Ihr lieben Leute, ich bin ja immer noch total erkältet und das nervt ja so dermaßen! Vor zwei Nächten habe ich sogar überhaupt keine Luft bekommen und konnte nur kurz mal ein Nickerchen machen, wenn die liebe Frau oder der tolle Mann mich geknuddelt haben. Ah, und wo wir schon beim Thema sind: Ich habe ganz tapfer trotz Krankheit meine Kommunikations-Feldstudie fortgeführt und bin zu folgendem Schluss gekommen:

Meine Sprachkenntnisse überschreiten die der lieben Großen um einiges, also werde ich mich netterweise anpassen und mir deren Vokabular und Grammatik aneignen. Schließlich ist das für mich um einiges leichter. Ich habe auch schon eine sehr vielversprechende Entdeckung gemacht: Obgleich sich die lieben Großen ständig anders ansprechen, scheinen sie sich sehr zu freuen, wenn ich sie mit einer bestimmen Lautfolge anrede. Die liebe Frau freut sich ein Loch in den Bauch, wenn ich sie „Mama“ nenne, also werde ich fortan von der tollen Frau als „Mama“ sprechen. Ich finde, das passt irgendwie ganz gut zu ihr. Und der große Mann sagt mir ständig „Papa“ vor, also werde ich ihn ab heute „Papa“ nennen. Ich bin mal gespannt, was da noch alles auf mich zukommt mit dieser „Sprache-Sache“.

Heute waren wir endlich mal wieder zu dritt an der frischen Luft. Es war super klasse, dass nur ich und Mama und Papa da waren, und dann kamen noch mein kleiner Freund und seine „Mama- und Papa-Menschen“ dazu. Wir haben riesige Bäume gesehen und sind fast den ganzen Tag gelaufen. Mein „Lecker-Schmecker-Nachmittags-Zeug“ habe ich sogar in meinem turbo-schicken Gefährt einnehmen dürfen.  Auf der langen Nach-Hause-Fahrt im „Brumm-brumm-Zimmer“ bin ich dann doch glatt mal wieder weggenickt, aber als ich wieder aufgewacht bin, war ich schon in meinem Bettchen und kurz darauf kam Mama mit leckerer Milch für mich. Irgendwie bin ich aber schon noch ganz schön müde und werde mir jetzt auch noch eine Mütze voll Schlaf gönnen. Mal sehen, ob ich mich heute Nacht von Mama hin und wieder mal besuchen lassen werde. Das ist schön, wenn nur wir beide im dunklen Zimmer kuscheln. Seit ich mich schlecht fühle, machen wir das andauernd… das darf ruhig so bleiben, wenn es mir endlich wieder gut geht.

Ich glaub, meinen Keks esse ich morgen nach dem Frühstück…

                  

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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