Die magische Zwei ist da (auch wenn der Artikel zeitlich mächtig hinterher hängt) und es ist unfassbar, wie sehr sich Babykeks in diesen zwei Jahren entwickelt hat. Von einem süßen, sabbernden, quietschenden Säugling zu einem für sein Alter sehr selbstständigen und unermüdlich redenden Kleinkind.

Sein Wissensdrang wächst mit jedem Tag, sein Verständnis für Abläufe und Gegenstände in seiner Umgebung ist beeindruckend. Er versteht fast alles, was um ihn herum geschieht, und er hat die verblüffende Eigenschaft (wie alle Kinder), sich schlichtweg alles bis ins Detail merken zu können.

Wenn ich ihm vorlese und den Satz nicht genau so wiedergebe, wie er gedruckt wurde, rügt er mich und sagt mir den Satz aus seiner Erinnerung genauso vor, wie er im Buch steht, und so geht das mit all seinen geliebten Büchern. Am Anfang war ich erschrocken darüber und mahnte mich noch, vorsichtiger zu werden in all den Dingen, die ich vor ihm sage etc. Aber mittlerweile bin ich einfach nur stolz, dass mein zwei Jahre alter Sohn schon so fit ist.

Er zieht sich gerne eigenständig aus, hilft mir beim Kochen, beim Versorgen der Tiere und hin und wieder saugt er sogar mal durch den Flur. An all den Dingen, die für uns Erwachsene eher lästig sind, findet er großen Gefallen und imitiert Mama und Papa in jeder Lebenslage. Zeitweise ist er sogar regelrecht besserwisserisch, was uns stets ein breites Lächeln entlockt.

Körperlich ist die Entwicklung natürlich gigantisch vom Säuglingsalter zu heute. Seine Grobmotorik ist super und er liebt Beschäftigungen, die seine Feinmotorik fördern, über alles. Er hat damit begonnen, laut zu singen, und interessiert sich für Musikinstrumente. Er tanzt, wann immer ihm danach ist, durch die Räume und ich liebe es, wenn er versucht, Ballettbewegungen von mir zu kopieren und mich dann mit leuchtenden Augen ansieht, damit ich ihn lobe. Sind wir im Freien, ist selbstverständlich alles von Interesse und ich merke, wir er sich und seinem kleinen Körper nun Dinge zutraut, die vor einigen Monaten noch undenkbar für ihn auszuführen gewesen wären.

Was ich aber am meisten liebe an all den Entwicklungen, ist, dass er seinen Emotionen nun deutlich Ausdruck verleihen kann. Mag er etwas nicht, dann ist er nicht mehr gezwungen zu schreien und zu weinen, sondern er sagt mir einfach, warum er etwas nicht möchte.  Was natürlich nicht heißt, dass er nicht auch mal völlig übermüdet ausrastet oder schlicht und einfach bockig ist.

Ist er gerade in Kuschelstimmung, kommt er zu mir und sagt mir, dass er Mama lieb hat, damit ich ihn in die Arme nehme. Er vermisst seine Großeltern, wenn er sie mal ein paar Tage in Folge nicht gesehen hat, und überrascht uns hin und wieder, indem er nach Personen fragt, bei denen wir nicht damit gerechnet hätten, dass sie für ihn von Bedeutung gewesen sind.

Mein Fazit zu seinen 24 Lebensmonaten ist einfach: Babykeks ist eine eigenständige, kleine Persönlichkeit geworden. Er weiß, was er will und was er kann, und überrascht uns täglich mit Neuem.

[Jetzt fängt wohl unsere Erziehungsarbeit erst richtig an ;-)]

                  

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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