„Wenn ich NEIN sage, dann heißt das auch NEIN!“ Diesen Satz sage ich häufiger zu Babykeks, denn wie jedes andere zweijährige Kind auch, testet mein Kleiner erbarmungslos seine Grenzen aus. Und wie jedes andere zweijährige Kind auch, ist er ein kleiner wissbegieriger Schwamm.

Also geschah kürzlich, was unweigerlich geschehen musste. Papa wollte ihm die Windel wechseln und Babykeks sagte „NEIN!“ Mein Liebster versuchte mit Überredungskunst die Meinung seines Söhnchens noch zu ändern, bis Babykeks unmissverständlich klar stellte. „Wenn Mama NEIN sagt, dann heißt das auch NEIN!“ und dann hinzufügte „Wie bei mir. NEIN!“

Für einen zwei Jahre alten Babykeks ist das schon eine clevere Leistung, solch einen Bogen zu schlagen und Gelerntes nun ganz legitim auch gegen Mama und Papa einzusetzen…
Natürlich bin ich als Mama gleich eingesprungen, denn zu mir hatte er ja nicht Nein gesagt, und ich redete ihn einfach stumm, während ich seine Windel wechselte, aber wenn er erstmals den Dreh raus hat mit „Was bei mir gilt, gilt auch bei euch“, könnte es wirklich schwer werden. Selbstverständlich muss das Kind auf seine Eltern hören, aber uns wäre lieber, er täte das aus Respekt, anstatt sich unserem Druck zu beugen. Stellt sich die Frage: Bringen wir ihm bei, ohne zu hinterfragen, blind zu gehorchen und lehnen uns entspannt zurück, oder erziehen wir Babykeks zu einem Mann, der seinen gesunden Menschenverstand einsetzt und sich Gedanken macht?Tja, da haben wir Eltern uns ein wahres Ei gelegt, denn wie können wir nach wie vor beim „NEIN“ bleiben, das aber nicht für Babykeks im selben Gewicht anwendbar ist. Das schreit nach Zwickmühle!

Wie seid ihr mit solchen Situationen umgegangen, oder habt ihr vielleicht sogar einige Tipps und Erlebnisberichte für uns? Lasst uns dran teilhaben und kommentiert fleißig…

                  

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Ja, das kennen wir auch. Aber die Kleinen müssen einfach begreifen, dass das „Nein“ der Eltern ja nur das Beste für sie bedeutet, auch wenn das für einen 2-jährigen noch nicht wirklich zu verstehen ist. Mit dem Windel wechseln kann ich Dir aber einen Tipp geben: Wenn er sich nicht von Papa oder Mama wickeln lassen möchte, dann lass ihn sich selbst wickeln 🙂 Natürlich bist Du dabei und „hilfst“ ihm, aber er hat dann doch das Gefühl, dass er das jetzt selbst macht und das macht ihn dann auch wiederrum stolz. Das klappt bei uns ganz gut. LG

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