Kennt ihr diesen unglaublich fiesen Schmerz, der euch heimsucht, wenn ihr im Dunkeln mit nackten Füßen auf einen zierlich kleinen Legostein tretet? Eine Freundin meiner Schwester verwünschte vor einigen Jahren einen „Mann“ mit den Worten: „Ich hoffe, du trittst auf Lego…“ Damals war ich verwirrt über solch einen Satz und dachte mir, dass dies ein wenig eigenartig wirkt. Aber heute…. oh ja, HEUTE weiß ich ja so was von gut, wie gemein diese Verwünschung gewesen war, denn Legos sind unbarmherzig!

Lasst mich eines klar stellen: Babykeks und ich sind absolute Lego (noch Duplo) Fans und verbringen Stunden mit diesem wunderbaren Spielzeug, aber den bunten unbarmherzigen Steinen barfuß und in der Nacht zu begegnen, kann schmerzhafte Folgen haben. Doch wer nun denkt, dass es nicht noch schmerzhafter geht, der kennt noch nicht die eher seltene Form der „Lego-Folter“. Sie ist weniger bekannt, denn sie schlägt bei hellem Tageslicht zu und lähmt einen ganze Sekunden vor Schmerz. Ich spreche von dem Fall „Knie-Sturz-auf-Lego“! Diese Variante lässt selbst hart gesottenen Männern Tränenwasser einschießen, denn man wird unvorbereitet getroffen und steht unter dem enormen Druck, vor seinem kleinen Sprössling keinesfalls die Fassung zu verlieren. Man hält miese Flüche zurück, würde sich am liebsten auf den Rücken werfen und sein Knie schützend umfassen, aber damit würde man sein Kind ängstigen, und so erträgt man die Qualen wie paralysiert und hofft, dass dieses schlimme Schicksal niemals seinen eigenen Nachwuchs ereilen wird.

Die einzige Form des Schutzes wäre, kein Lego zu besitzen, – doch das ist schlichtweg undenkbar. Also lebt man lieber in der Gewissheit, auf einer tickenden „Schmerzbombe“ zu spielen, und versucht, den Optimisten in sich zu bewahren 😉

Seid tapfer ihr Eltern da draußen. Lego-Spielen lohnt sich in so vielerlei Hinsicht (Grob-Feinmotorik, Fantasie-Anregung etc.) für euer Kind und macht euch selbst doch noch genauso viel Spaß wie früher 😉

Unter meinem Artikel seid ihr herzlich eingeladen, eure Geschichte des „Lego-Schmerzes“ mit uns zu teilen. Hier seid ihr sicher… 🙂

 

Bildquellenangabe: Rike  / pixelio.de

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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