Babykeks‘ 28ter Lebensmonat war leider von viel Krankheit geprägt. Von Magen-Darm-Grippe bis Erkältung war alles dabei und da er uns Eltern leider voraussehbarerweise angesteckt hat, gaben wir uns die Viren so zu sagen zwei Mal im Kreis herum und das, obwohl Desinfektion unser zweiter Familienname geworden zu sein schien.

Nun ist es wohl auch verständlich, dass es aufgrund dieses Umstands auch nicht besonders große Sprünge in der Entwicklung des  Babykekses gab. Beim Kinderarzt wurde er gewogen und hatte von anfänglich strammen 14,9 kg ein ganzes Kilo während der Krankheiten abgenommen. Das kommt jedoch weder meinem Rücken noch meinem Besorgnislevel zu Gute. Im Moment bin ich einfach nur froh, wenn er überhaupt etwas isst, darum muss ich zugeben, dass wir an unserer geplanten „Gemüse-Therapie“  nicht besonders viel gearbeitet haben.

Wenn mein Kleiner fit ist, dann spielt er momentan am liebsten mit seinen „Cars“ von Lego Duplo. Außerdem konnten wir endlich die Balkon-Saison eröffnen und es hat sich herausgestellt, dass Babykeks ein leidenschaftlicher kleiner Gärtner ist. Die Tatsache, dass Pflanzen Wasser brauchen und er Gießkannen und ganz besonders deren Inhalt unglaublich aufregend findet, spielten da natürlich schwer mit hinein.

Auch hat es ihm großen Spaß gemacht, unglaublich geduldig unseren diesjährigen Osterstrauß zu schmücken. Er musste sich sehr anstrengen, die kleinen Fädchen über die Zweige zu pfriemeln, aber seine Feinmotorik ist einfach klasse.

Die größte Neuerung in diesem nicht ganz so tollen Monat war zweifelsfrei wieder einmal seine Sprache. Die Tatsache, dass er sehr oft durch die körperliche Erschöpfung seiner Krankheit auf dem Sofa zum Kuscheln lag, hat natürlich unser Vorlese-Level explodieren lassen. Es scheint kein Buch im Kinderzimmer zu geben, das wir in dieser Zeit nicht mehrfach gelesen haben, und dazu zählen auch die Unmengen von Pixi-Büchern, die sich heimlich still und leise angesammelt haben. Dies alles führte dazu, dass seine Satzbildung wirklich einen großen Fortschritt erlebt hat. Seine Sätze werden länger und vor allem klar und deutlich verstehbar. Die Grammatik ist nach wie vor noch nicht perfekt, aber auch hier konnten wir eine große Verbesserung bemerken. Mein Liebster und ich sind schwer begeistert von unserer kleinen Labertasche.

Die Krankheit hat seinen „Ausrastern“ nichts anhaben können und da es ihm nicht gut geht, gab es diese leider immer noch zu häufig für meinen Geschmack. Aber auch hier üben wir Eltern uns in Geduld und versuchen, Verständnis aufzubringen für das Chaos in seinem süßen Kopf und den Umstand, dass Kranksein eben zusätzlich an der Laune zerrt. Aber generell habe ich den Eindruck, dass Babykeks sich „bemüht“, aus diesen Attacken alleine wieder herauszufinden, und sie sind auch kürzer geworden. Ich sehe also ein kleines, helles Pünktchen am Ende des dunklen, beängstigenden Tunnels.

Mal sehen, was Babykeks uns alles in seinem nächsten Lebensmonat erzählen wird und wie seine Entwicklung in all den anderen Bereichen voranschreiten wird. Stillstand kennt er nicht und langweilig wird es sicher auch nicht werden. Drückt uns die Daumen, dass er wieder ganz gesund und fit hinein starten wird und ich euch nächsten Monat von fröhlicheren Dingen berichten kann.

                           

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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