Wow, in diesem Monat schaffe ich es ja mal richtig überpünktlich, über Babykeks‘ Entwicklung zu berichten. Mein Bericht wird dieses Mal auch definitiv positiver ausfallen, denn wir alle sind endlich wieder kerngesund.

 

Nachdem Babykeks so sehr abgenommen hatte während des Krankheitsverlaufs, kam selbstverständlich, was kommen musste. Er warf seine „Pickerei“ über Bord und aß endlich so, wie es sich jede Mutter wünscht. Nach drei Wochen hatte er sein Ausgangsgewicht wieder und fiel auch sogleich zurück in die alten – nicht so tollen – Essgewohnheiten. Nun ja, das muss ich jetzt eben bedauerlicherweise wieder hinnehmen…

 

Was seine Sprachentwicklung anbelangt, kann ich abermals etwas Neues berichten. Er antwortet nun auch auf gestellte Fragen recht ausführlich. Ein Beispiel, das sich kürzlich bei Oma ereignet hat: „Ich will runter!“ ruft Babykeks und zappelt. Die Oma umarmt ihn immer noch und fragt. „Aber warum?“ Augenblicklich setzt Keksi zur Erwiderung an: „Weil ich zwei Füße habe!“  Seine Logik ist manchmal einfach nur zum Knutschen, aber sie trifft eigentlich auch schon immer irgendwie den Kern der Sache. Er hat auch keine Schwierigkeit mehr, unter mehreren zur Auswahl stehenden Dingen zu  entscheiden. „Was magst du essen?“ frage ich. „Apfelpfannkuchen, Rührei mit Toast oder Nudeln?“ Mein Söhnchen lässt sich dann immer etwas Zeit, wiegt sichtlich ab, und gibt dann Antwort. Übrigens machen meistens die Nudeln das Rennen, dicht gefolgt von den Pfannkuchen und manchmal darf es aber auch Ei sein.  Seine Essensauswahl hat sich – Gott sei Dank – wieder um einige Gerichte erweitert, auch wenn leider immer noch nicht genug Gemüse dabei ist für den Geschmack meines sorgenden Mutterherzens. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und ich biete eben immer und immer wieder an.

 

Die schönste Neuerung dieses Monats ist jedoch aus einem ganz andern Gebiet, nämlich dem Thema „Sozialkompetenz“. Endlich schafft es Babykeks, völlig Vorfalls-frei mit anderen Kindern zu spielen.  Zwar fällt es ihm noch immer sichtlich schwer, seine geliebten Spielsachen zu teilen, aber er erträgt es wie ein Mann und wacht solange mit Argus Augen darüber, bis er sie wieder bekommt. Spielt er nicht zu Hause, sondern bei anderen Kindern, ist er völlig frei von diesen Ängsten und Befürchtungen und spielt unbefangen und lange mit den Kindern bzw. dem anderen Kind. Es ist sehr schön, ihn dabei zu beobachten, wie er die Situationen auf seine so kindliche Weise doch  jedes Mal so toll meistert und spielt. Es erinnert mich schmerzlich daran, dass in den nächsten Tagen der Brief vom Kindergarten ins Haus flattern wird und ich meinen süßen Babykeks nicht mehr nonstop um mich haben werde.

 

Noch habe ich Hoffnung, dass er bis zum Kindergarten-Start trocken sein wird, aber leider gab es einen kleinen Rückschlag und er bevorzugt nun wieder die Windeln. Aber auch da bin ich dran und versuche ihm, die Toilette wieder so „schmackhaft“ wie möglich zu reden.

Tja, meine kleine Labertasche hat nun schon seine ersten richtigen Kinderfreunde und spielt ganz ohne die Unterstützung seiner Mama mit ihnen.

Bald wird er ausziehen *heul*….

Über die Autorin alle Artikel der Autorin anschauen

Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Wie immer, liebe Sabrina, freue ich mich an deinen Zeilen. Was du zur Sozialkompetenz schreibst, finde ich soooo wichtig!!!

    Bei mir wohnt ein fast 6-jähriges Kind im Haus, das am Vormittag gerade mal 2 Stunden in einer Kita ist, länger hält es die Mutti nicht ohne ihren Liebling aus.

    Und wehe, jemand (egal ob Verwandte oder Nachbarn) spricht das Kind an, ohne erst die Mutter im Vorfeld ‚überwunden‘ zu haben… Dann bekommt man stets die gleichen Antworten der Mutti: „Lass das bitte!“ „Es mag das nicht“. „Mein Kind erziehe ich alleine richtig!“…

    Spielfreunde? Fehlanzeige! Aufgeschlagene Knie ebenfalls! 😉
    Alleine spielen? Da sag ich lieber nichts dazu…

    Aber: es ist soooo schlau! Kann schon bis 30 zählen, kennt ein paar Buchstaben…

    Liebe Grüße von elsie, die sich freut, wenn Kinder wirklich Kinder sein dürfen.

    • Hallo Elsie,
      das arme Kind wird es ganz schön schwer haben in der Schule. Seine Mutter scheint nicht den Hauch einer Ahnung zu haben, was sie ihrem Liebling da antut *kopfschüttel* So etwas lässt mich immer am gesunden Menschenverstand zweifeln…
      Aber schnell zu den positiven Dingen im Leben – wie zum Beispiel deinem lieben Kommentar 🙂 vielen Dank dafür – ich freue mich immer von dir zu lesen, ob auf deinem Blog oder natürlich auch (ganz besonders) hier bei mir.
      Bis ganz bald,
      Herzlichst Sabrina

Verfasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die erforderlichen Felder sind mit einem * markiert.