Im August hält die testmama uns Blogger wieder mit einem interessanten Eltern-Kind-Blogparaden-Thema auf Trapp. Dieses Mal möchte sie wissen, ob wir uns ein bestimmtes Geschlecht für unseren Nachwuchs gewünscht haben, und wie es war, zu erfahren, ob es ein Junge oder ein Mädchen werden wird.

 

~Babykeks war und ist ein kerngesunder kleiner Junge~

Mein Liebster und ich mussten nicht lange überlegen. Wir wollten das Geschlecht unseres Kindes unbedingt wissen. Doch was für mich persönlich Vorrang hatte war neben dem Umstand, hoffentlich ein gesundes Kind zu bekommen, die Tatsache, wie viele Kinder da in mir heranwuchsen. Als die Ärztin meine Schwangerschaft bestätigte, war meine erste Frage: »Ist es eins?« Meine Frauenärztin fand die Frage urkomisch, aber als ich ihr erzählte, dass mein Vater ein Zwilling ist und dass meine Großmutter mütterlicherseits stolze 10 Kinder das Leben geschenkt hatte und davon 4 Zwillinge waren, verstand sie meine „Befürchtung“.

 

Irgendwie hatte ich damit gerechnet, eine Tochter zu bekommen (meine Familie produziert nämlich überwiegend Mädchen, müsst ihr wissen) und habe die erste Zeit meiner Schwangerschaft auch in weiblicher Form von meinem Baby gedacht, aber wir hielten uns mit Einkauf etc. brav zurück und warteten auf den beweisenden Ultraschall. Als es endlich so weit war, starrten mein Liebster und ich wie gebannt auf den Bildschirm.

 

„Ein Junge!“ bekamen wir dann verraten und im ersten Augenblick war ich völlig sprachlos. Alle sagten mir, ich bekäme sicherlich eine kleine Ballerina und plötzlich breitete sich eine unbändige Freude in mir aus, einen Sohn zu bekommen. Vor meinem inneren Auge malte ich mir schon gemeinsames Spielen mit Jungenspielzeug aus, dreckige Kleider und all die anderen wunderbaren „Klischees“, die man sich eben gerne vorstellt.

 

Das Erste, was mein Liebster und ich nach dem Arztbesuch getan haben, war, ein Jungen-Outfit zu kaufen. Wir freuten uns unglaublich sehr und malten uns aus, wie er wohl sein und werden würde. Wir gingen anschließend zu meinen Eltern, die vor Spannung fast umkamen. Ich sagte kein Wort, sondern zog die Kleider aus der Tüte und strahlte über ihre emotionale Reaktion.

 

Hin und wieder beschleicht mich ein schlechtes Gewissen, dass ich von meinem Sohn als Mädchen gedacht habe in den ersten Monaten. Aber die Freude darüber, einen Sohn zu bekommen, überstieg doch alles, und ich war sehr überrascht von mir selbst, dass mich dieses Y-Chromosom derart glücklich machen konnte und natürlich auch heute noch kann.

 

Dieser Artikel trägt den Titel: Hauptsache gesund! Doch leider erfüllt sich diese „Fast-schon-Floskel“ nicht für alle werdenden Eltern. Der Sponsor des Monats August ist Sparlingo.de. (ANMERKUNG NOVEMBER 2012  LEIDER KAM DIE FIRMA SPARLINGO IHRER VERPFLICHTUNG NOCH NICHT NACH UND HAT DIE SPENDE NICHT GETÄTIGT – SEHR TRAURIG…) (ANMERKUNG DEZEMBER 2012- NACH  MONATEN HARTNÄCKIGEM NACHFRAGENS SEITENS DER TESTMAMA WURDE DIE SPENDE ENDLICH GETÄTIGT…)Dieses Mal gibt es keine Sachpreise für uns Blogger, sondern eine Spende. Super Idee meiner Meinung nach! Für jeden verfassten Artikel werden 2€ an das Kinderhospiz Löwenherz in Syke gespendet. Eine wirklich schöne Kooperation hat die liebe testmama da wieder für „uns“ aufgetan – gerne wieder – so macht bloggen doppelt Spaß…

 

                           

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

8 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Ich glaube, das Glück, ein eigenes, gesundes Kind zu bekommen stellt alles andere völlig in den Hintergrund, wenn man das Geachlecht dann erfahren hat, egal was man vorher vermutet oder sich gewünscht hat. Und wenn es bei euch so viele Mädchen gibt, braucht die Familie ja dringend männliche Unterstützung! Hut ab vor seiner Oma – 10 Kinder, wow!

    • Hi Vivi,
      du bist ja super schnell mit deinem süßen Kommentar 😉
      Das Glück ein gesundes und zufriedenes Kind zu bekommen ist wahrlich das Größte auch wenn behinderte bzw. kranke Kinder durchaus genauso glücklich machen können – meiner Meinung nach 🙂
      Ich bin wirklich sehr dankbar, dass wir unseren Babykeks haben.
      Die zehn Kindern bekam meine Oma also Babykeks Ur-Oma, die leider schon lange von uns gegangen ist. Aber durch all die vielen Tanten und Onkels haben wir eine wunderbare Familie die unseren Kleinen fast genauso sehr lieben wie wir Eltern…
      Ganz herzlichen Gruß
      Sabrina
      Sabrina

  • Bei unserer Nummer 1 hatten wir irgendwie mit einem Jungen gerechnet, wurde dann aber ein Mädchen. Bei Nummer 2, die uns Ende des Jahres beehren wird, konnte ich mir nun überhaupt nicht vorstellen, dass es kein Mädchen wird – und siehe da: Es wird ein Junge. Ist alles aber völlig egal, hauptsache gesund! 🙂

    • Hi,
      na ja, so gesehen habt ihr ja jetzt euren „Wunsch“ erfüllt bekommen: ein Mädchen und ein Junge 😉
      Ich wünsche euch jedenfalls eine ganz stressfreie Anfangszeit wenn es soweit ist und dass euch die Gesundheit erhalten bleibt. Du musst dann natürlich unbedingt darüber bloggen, wenn der Kleine da ist 😉
      Ganz lieben Gruß
      Sabrina

    • Hi Victoria,
      ich genieße es auch sehr Mama eines Jungen zu sein. Ich höre auch oftmals, dass „wir“ es ja so viel leichter hätten. Das unterschreibe ich zwar nicht, aber es hält sich wohl hartnäckig diese Meinung von Mädchen-Mamis.
      Danke für deinen Kommentar!
      Lieben Gruß
      Sabrina

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