Kennt ihr die Bücher vom „Kleinen Rabe Socke“? Wenn ja, dann dürfte euch bekannt sein, dass der kleine Rabe gerne mal seinen Unmut mit Worten kundtut, die wir Eltern (obgleich sie eigentlich harmlos sind) gerne noch an die zwanzig, dreißig Jahre von unserem Kind ferngehalten hätten. Babykeks hat also tatsächlich damit begonnen, Dinge zu beschimpfen. Wenn etwas nicht sofort klappt, dann betitelt er den Gegenstand als: „Du doofes, doofes Ding!“ Sogar das Wort Mist hat er vom Raben Socke übernommen.

 

Glücklich bin ich nicht darüber, aber da er sowieso bald in den Kindergarten kommen wird, war es sowieso nur eine Frage der Zeit, bis er mit solchen „Redewendungen“ und Ausdrücken nach Hause kommen würde. Wir haben ihm erklärt, dass man so etwas nicht sagt, und gehen einfach nicht darauf ein, wenn er solche Ausdrücke von sich gibt. Es scheint Wirkung zu zeigen.

Auf der anderen Seite hat sich seine Fähigkeit, eigene Emotionen auszudrücken, nochmal ein wenig verbessert. Am liebsten ist es mir natürlich, wenn er positive Emotionen zum Ausdruck bringt. Wenn er uns sagt, dass er uns lieb hat oder etwas sehr gut oder total toll findet. Aber es hat auch Vorteile zu wissen, dass er negative Emotionen genauso gut verbal auszudrücken weiß. Er kann mir sagen, wenn er Angst spürt und manchmal sogar warum das so ist. Die Aussage: „Mir ist langweilig!“ benutzt er momentan inflationär. Sobald man sich nur mal kurz aufs Örtchen verabschiedet, ruft er mir schon hinterher, dass er sich ja „so schlimm langweilt“. Es ist amüsant und belastend zugleich.

 

Eine weitere große Sache ist die Tatsache, dass er sich nun auch gegenüber Fremden äußert. Bis vor kurzem war er noch so verschämt, dass er sich sofort an mein Bein schmiegte, wenn eine fremde Person ihn angesprochen hat. Mittlerweile sucht er mich zwar immer noch als sicheren Hafen, aber wenn er sich bei mir oder Papa geborgen fühlt, antwortet er unbefangen und wortreich.

Die Regel, dass er nur dann mit Fremden sprechen darf, wenn Mama und Papa dabei sind, findet er gut und setzt sie von sich aus konsequent durch.

 

Der Meilenstein des Monats ist aber definitiv das Töpfchen-Training. Wir nutzen zwar ausschließlich die Toilette und nicht tatsächlich ein Töpfchen, aber mittlerweile weiß Babykeks scheinbar ganz genau, wann er muss, und wenn ich gut aufpasse und ihn rechtzeitig daran erinnere, dann klappt es super mit der Toilette.

 

Seine Trotzanfälle haben spürbar nachgelassen, was uns Eltern sehr erleichtert. Hin und wieder versucht er zwar noch seinen Trotzkopf stur durchzusetzen, aber nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit. Ich kann gar nicht sagen, was für eine Erleichterung das für uns ist.

 

Der vergangene Monat mit Babykeks war einfacher als die zuvor. Es macht Spaß, ihm dabei zuzusehen, immer mehr Dinge selbstständig fertig zu bringen.

 

Fazit: Die Pixi-Bücher vom kleinen Rabe Socke hätten wir getrost noch eine Weile unter Verschluss halten können, sein Verhalten fremden Personen gegenüber ist lobenswert. Babykeks‘ Entwicklung schreitet stets und zufriedenstellend voran. Unsere Geduld mit dem „Töpfchen-Training“ zahlt sich definitiv aus und seine Trotzanfälle haben deutlich nachgelassen.

 

Ein wirklich guter Monat, der mein Mutter-Herz höher schlagen lässt.

 

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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