Sommerurlaub: Der Flug
 
Endlich komme ich dazu, euch von unserem super tollen Sommerurlaub zu berichten. Ich hatte im Vorfeld so viele Befürchtungen und auch leichte Ängste, dass ich mich gar nicht richtig darauf gefreut habe.
Es war der erste Urlaub mit Flug für Babykeks und es gab einige Hürden, bevor wir es endlich sicher in unser Flugzeug geschafft hatten.
 
Zwei Wochen Spanien in einer riesigen Hotelanlage, die sich auf Familien mit kleinen Kindern spezialisiert hatte. Das versprach gut zu werden, wenn es da nicht die Anreise gäbe.

Das erste Hindernis stellte Babykeks‘ Transport im Flugzeug dar. Die Fluggesellschaft gab einige Kindersitze vor, die man benutzen dürfte, doch einen solchen hatten wir nicht und waren auch nicht bereit, diese Modelle zu kaufen, da wir für Babykeks ausschließlich den sichersten kaufen wollten. Da er bald in die nächste Größenkategorie käme, wäre dieses Geld auch mehr als nur zum Fenster herausgeworfen.
  
Die Möglichkeit, ihn auf meinem Schoß mit einem speziellen Kindergurt anzuschnallen, stand für uns nicht zur Option, denn die Verletzungen, die der Gurt im Notfall verursachen würden, wären laut Testberichten enorm. Außerdem bestand die Fluggesellschaft bereits darauf, Kindern mit (fast) drei Jahren einen eigenen Sitz im Flugzeug zu buchen.
  

Nach einigen panischen Stunden, wie wir Keksilein denn nun nach Spanien bekommen würden, fand mein Liebster eine absolut geniale Methode.Ein spezielles Gurt-System, das in Amerika entwickelt wurde, war die Lösung für unser Problem. Wir informierten uns bei unserem Fluganbieter, ob dies auch in Deutschland zugelassen ist und waren erleichtert, dass es sogar durch den deutschen TÜV getestet und als sicher eingestuft worden war.

  
Der Gurt ist klein und leicht, was den Transport zum Flugzeug im Handgepäck einfach macht. Die Montage ist ebenfalls fast schon intuitiv, aber zur Sicherheit wird eine bebilderte Anleitung mitgeliefert und bei Youtube gibt es ein erklärendes Video.
  
Der Gurt wird um den Sitzrücken befestigt, dann die beiden Haltegurte mit dem normalen Hüftgurt des Flugzeugs verbunden und so war Babykeks sicher angeschnallt, genau wie im Autokindersitz.

Babykeks sicher im Flugzeug mit dem Kinderrückhaltesystem „CARES“

 
Mein Liebster und ich waren begeistert, wie einfach und auch bequem für Babykeks dieser Sicherheitsgurt war. Wir hatten vorher auch ganz brav für das Flugpersonal die „Genehmigung“ der Fluggesellschaft zur Benutzung des Gurtes ausgedruckt. Die Crew staunte nicht schlecht und war sehr begeistert von dieser simplen Methode, die Kleinen bestmöglich zu schützen.
  
Babykeks akzeptierte den Gurt völlig, denn er gleicht dem in unserem Auto absolut. Für ihn war es ganz normal, so angeschnallt zu sein.
 
Dank des CARES konnten wir mit Babykeks ruhigen Gewissens seinen ersten Flug absolvieren. Die leichte Befürchtung, dass er bei Start und Landung aufgrund des Drucks weinen würde, bewahrheitete sich nicht. Wir hatten schon Tage zuvor geübt, auf „Kommando“ zu schlucken, und so schaffte er den Druckausgleich absolut problemlos. Er fand es ganz aufregend und – nach einem ersten Schreck wegen des Brauch-Kribbelns bei der Beschleunigung – war völlig gebannt von diesem tollen Erlebnis.
  
Während des Fluges hatte er sogar Mittag-Schlaf gemacht, was uns sehr entgegen kam. Aber auch beim Rückflug, der abends stattfand, war er völlig entspannt und zeigte keine Anzeichen für Angst oder Unbehagen.
  
Da mein Liebster und ich Busfahrten verabscheuen, haben wir einen privaten Taxitransfer zu unserem Hotel bereits in Deutschland gebucht. Den passenden Kindersitz konnte man ganz leicht angeben und beide Fahrten waren komfortabel und schnell.
  
Meine Ängste und Befürchtungen in Sachen An- und Abreise halte ich auch im Nachhinein nicht für übertrieben, denn die Möglichkeit, dass Babykeks beim nächsten Mal nicht mitspielen würde, besteht natürlich nach wie vor,  aber ich bin wirklich sehr erleichtert, dass dieses Mal am Ende alles doch so völlig bequem und einfach vonstatten gegangen war.
  
Vor uns lagen zwei Wochen Erholung, Sonne und leckeres Essen und alles ganz ohne Hausarbeit. Ob wir uns mit einem fast drei Jahre altem Kind tatsächlich gänzlich erholen konnten und wie unser Urlaubs-Alltag aussah, verrate ich euch gerne in meinem nächsten Sommerurlaub-Artikel…
 
Detaillierte Informationen zum Sicherheits-Gurt-System „Cares“ findet ihr hier.

Lustigerweise findet auf testmamas Blog gerade eine Bloggeraktion zum Thema „Fliegen mit Kind“ statt. Da mein Artikel so schön passt, nehme ich sehr gerne teil. Wer den tollen Gurt für die nächste Reise ausprobieren möchte, könnte z.B. den dazu passenden Flug über den Sponsor der Bloggeraktion „Skyscanner“ buchen. Dort findet ihr neben Flügen, auch Hotels, Mietwagen und die dazugehörigen Versicherungen…
                                       

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Von dem Gurt habe ich noch nie gehört – tolle Sache! Und als ich deine Überschift in der Blogroll gelesen habe, musste ich auch sofort an die Testmama-Aktion denken 😉 Viel Glück!!

    • Huhu, wir sind auch total begeistert von dem Gurt… kann ich nur weiterempfehlen, wenn ihr mit Fiona abheben möchtet 😉 Ganz lieben Gruß S.

  • Ich habe von dem Gurt in den letzten Wochen sogar einige Male gelesen (ich glaube in Foren, bei denen es eigentlich um Kindersitze geht) – alles andere finde ich bei Kinder in diesem Alter immer noch ein Unding (auf dem Schoß der Eltern o. ä.)

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