Bildquellenangabe:Andreas Morlok  / pixelio.de

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>>Was!!!! Du warst zwei Wochen krank???<< entsetzte Pause.

>>Ja wie, du hast doch ein Kind!?<<

Für alle Mamas (& auch Papas) da draußen könnte ich diesen Satz als gänzlicher Blogartikel stehen lassen, denn wir wissen ganz genau, was in Mütterköpfen vorgeht, wenn sie das hören.



Für alle Anderen hier ein Erklärungsversuch:

Nein, ich habe es nicht darauf angelegt, krank zu werden; und es macht mir auch keinen Spaß, krank zu sein. Und nein, wenn ich krank bin und (Gott sei Dank) einen guten Babysitter für Babykeks gefunden habe, sitze ich nicht zu Hause und mache mir ein schönes Leben. Ich bin dann krank!!!

 

Bis es jedoch so weit kommt, dass Babykeks außer Haus muss, dann sind schon einige „Krankheits-Stadien“ durchlaufen, denn wir Mütter „werden nicht krank“.

 

Phase Eins: Leugnen

  •       Das bisschen Nießen und Husten kommt vom Hausstaub – ich sollte mal wieder Staubwischen.
  •       Vielleicht sollte ich mal wieder versuchen, früher ins Bett zu gehen – ich bin so erledigt.
  •       Ich muss mich vorm Sport besser aufwärmen – der Muskelkater bringt mich um.

 

Phase Zwei: Befürchtungen oder oh-oh!

  • Es könnte sein, dass ich mir etwas eingefangen habe – ich mach mir mal ein Tee.
  • Die Gliederschmerzen gehen mir langsam an die Substanz – ich nehme ein Schmerzmittel.
  • Ich glaube, die Familie überlebt auch einen Tag, an dem wir Abendessen „bestellen“.

 

Phase Drei: So schlimm ist es gar nicht!

  • Ich bekomme keinen Ton mehr heraus – nun ja, die Stille lässt mein Kind „runterkommen“.
  • Dann nehme ich eben noch eine Schmerztablette und dann schaffe ich den Tag locker…
  • Andere Leute sind totsterbenskrank und besteigen noch Berge…

 

Phase Dreieinhalb: Seht ihr! Oder auch bekannt als „Die Ruhe vor dem Sturm“

  • Seht ihr, mir geht’s schon viel besser!
  • Viele Vitamine essen, frische Luft und ein wenig Rückgrat und alles ist überstanden.
  • Ich hab doch gesagt „Mütter werden nicht krank“.

 

Phase Vier: Resignation

  • Verdammt, ich bin so krank, dass ich kaum mehr die Augen öffnen kann.
  •  Ich organisiere einen Babysitter, rufe den Chef an…
  • … und schleppe mich resigniert zum Arzt.

 

Phase Fünf: Aufraffen

  • Die Medikamente vertreiben die Symptome, ich sollte putzen, solange Kind beim Babysitter ist.
  • Ich koche vitaminreich vor und versuche, mich dabei noch ein wenig zu schonen.
  • Liege brav im Bett (mit Laptop), aber mein Kopf arbeitet auf Hochtouren, wie ich all das Liegengebliebene schaffen soll, in der Hälfte der Zeit!

 

Phase Sechs: So, und ab jetzt bin ich wieder gesund!

  • Ich glaube fest an die „sich selbst erfüllende Prophezeiung“!!!
  • Ich nehme ja schließlich Medikamente, und das Herzrasen & der Schweiß sind Nebenwirkungen.
  • Ich nehme mir vor, alles viel viel ruhiger angehen zu lassen…

 

caseFazit:

Juhu, ich bin wieder fit….

… zumindest eine volle Arbeitswoche, danach wirft mich die verschleppte Krankheit derart nieder, dass ich Phase eins bis dreieinhalb lieber doch gleich mal überspringe…

 

                        

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

8 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Kommt mir (auch wenn ich Vater bin) nur allzu bekannt vor. Die letzten Tage lagen alle bis auf unseren kleinsten mit Magen-Darm flach. Normalerweise schaffen wir es immer das ganz gut zu staffeln, so dass wenigstens ein Elternteil fit ist, doch dieses Mal verlief das alles nahezu parallel. Phase 1 bis 6 innerhalb von 3 Tagen. War ein großer Spaß.

    • Uh, arme bullion-Familie,
      ich wünsche Euch gute und schnelle Besserung!
      Möget ihr bald in „Phase 7“ eintreten…
      Liebe Grüße
      Sabrina

    • Ach ja – liebe Vivi,
      dank Antibiotikum und Schmerzmittel geht es ja einigermaßen… Übel ist es nur am Abend, wenn Babykeks sein Schlaflied hören möchte und Mama kaum einen Ton zustande bringt… 🙁
      Es kann nur besser werden 🙂
      Liebste Grüße
      Sabrina

  • Uiuiui,
    das muss wirklich schlimm sein. Mein Babykeks ist noch klein, und bis jetzt war ich zum Glück noch nicht wirklich krank – oder bin nur bis Phase 3 gekommen 😉

    • Hallo Catlyn,
      hoffentlich bleibst du auch noch ganz lange gesund 🙂 Und keine Bange – irgendwie schafft man selbst die aller schlimmste Grippe, um für sein Baby da zu sein… Mama-Phänomen!
      Ganz lieben Gruß
      Sabrina

    • Hi Claudia,
      Danke für deinen Zuspruch. Als Mutter/Vater muss man sich wirklich leider sehr oft nervige Sachen anhören…
      LG Sabrina

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