Zeug zum Spielen

„Zeug zum Spielen“ vs. „Spielzeug“

 

Als Babykeks noch ein Baby war, bevorzugte er definitiv „Zeug zum Spielen“ (z.B. ein Löffel) und ließ oftmals sein „Spielzeug“ (z.B. Rassel)  links liegen.

 

ZeugzumSpielen.jpgDass dies völlig normal ist, war mir damals schon klar, denn Kinder imitieren uns Große und lernen daraus fürs Leben. Allerdings habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass dies mit den Jahren etwas weniger wird und Spielzeug blitzartig hoch geschätzt wird.

 

Bei Babykeks ist das so: Wenn er heute (mit 3 Jahren) die Wahl hat, wie Mama mit einem Holzkochlöffel in einem Topf zu rühren oder lieber auf dem Boden mit seinen neuen Autos zu spielen, so würde der Topf wohl eher den Kürzeren ziehen.

 

Ganz anders ist das in der „freien Natur“. Sobald Babykeks auf ein Fleckchen Natur losgelassen wird, stinkt das Spielzeug-Auto mächtig ab und das „Zeug zum Spielen“ erobert sein Denken. Da werden Steine gesammelt, um damit tolle Formen zu legen, festgestellt, dass die Erde, je tiefer man gräbt, immer dunkler wird, und schon geht der Entdeckergeist in ihm freudig auf Erkundungstour.

 

Mein Liebster und ich versuchen deshalb, Babykeks stets „Beides“ verfügbar zu machen, und staunen auch oftmals darüber, dass Keksilein gerne mal Zeug, mit dem man spielen kann, und Spielzeug, das man kauft, miteinander kombiniert.

 

Es ist uns wichtig, dass Babykeks versteht, dass man am allerschönsten und allerbesten mit seiner eigenen Fantasie spielen kann. Ob seine Fantasie dazu Legos und Autos hat oder eine leere Gießkanne und Papas Locher, ist völlig gleichgültig.

 

Nur gefährlich darf das Spielzeug/Zeug zum Spielen keinesfalls sein. Ein spitzer Stock kann Babykeks‘ Gesundheit gefährden, aber leider auch gekauftes Spielzeug, das beispielsweise mit Schadstoffen belastet ist oder so mangelhaft verarbeitet, dass es zur Gefahr wird. Darum stets Augen auf und informiert sein beim Kauf. (In der Sendung Marktcheck vom 4.4.2013 wurden bezüglich Schadstoffe in Kinderspielzeug leider erschreckende Neuigkeiten publik gemacht: Erhöhte Schadstoffwerte, nun leider per Gesetz zulässig!  Sehens- und lesenswert.

 

Heutzutage wird es uns Eltern relativ leicht gemacht, die Fantasie unserer Kleinen anzuregen. Es gibt so viele schöne, käufliche „Entdecker-Angebote“ und Unmengen von Vorschlägen und Anregungen, die man online fast immer gratis auf einem Silbertablett serviert bekommt.

 

Fazit: Ob Zeug zum Spielen oder Spielzeug, die Hauptsache ist, dass das Kind Freude und Fantasie in das Spiel einbringt und wir Eltern dabei sind und ein schützendes Händchen über alles halten.

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Wer gerne mehr zum Thema lesen möchte, dem empfehle ich die schöne Seite „Berlinfreckles“, die in Zusammenarbeit mit der Tollabox diesen Denk- bzw. Artikelanstoß gegeben hat. 

                                 

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

7 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Da stimme ich dir total zu. Mein Kleiner beschäftigt sich ständig mit irgendwelchen Spielsachen, einige davon sehen für mich aus wie Blätter uns Steine und sind doch wertvolle Fracht, aber genau das macht mir besonders Spaß, zu sehen, wie mein Kleiner aus Alltagsgeneständen etwas besonderes macht. :hope

    • Hi Mischa,
      ich finde es auch herrlich, wie Kinder mit ihrer Fantasie einfach alles mit Leben erfüllen können 😉
      Herzlichst S.

  • Unsere Kleine spielt auch lieber mit Zeug statt mit Ihrem Spielzeug. Wobei man sagen muss so ab und an hat sie auch Phasen da ist das Spielzeug interessant und dann kann sie sich lange damit beschäftigen. Aber am liebsten irgendwelches Zeug und am besten noch was von uns, wie eine leere Packung Suppenpulver damit kocht sie dann wie Mama 🙂

    • Hi Alex,
      das hört sich ja putzig an. Früh übt sich eben 😉
      Danke für deinen Kommentar!
      Herzlichen Gruß
      Sabrina

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