Meine Familie – und damit meine ich auch meine Eltern/Schwiegereltern -, gehören nicht zu den Kartoffelsalat- und Würstchen-Essern am Heiligen Abend. Zwar gibt es auch kein Drei-Gänge-Menü, aber in den letzten 32 Jahren kann ich berichten, dass es immer etwas Besonderes als Abendessen gab. Umso schockierter war ich, als meine Mama dieses Jahr ernsthaft Würstchen und Kartoffelsalat vorschlug. Keine Sorge – ich habe das Schlimmste abgewendet und wir halten es wieder wie üblich.

 

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Jeder bringt etwas Leckeres zum Essen mit, sodass wir am Weihnachtsabend ein gemischt kalt-warmes Buffet haben werden, das wir festlich anrichten und dem Anlass absolut gerecht werden wird.

 

Ich kann verstehen, dass eine lieb gewonnene Tradition, wie es eben für Viele auch der Kartoffelsalat und Würstchen darstellen, zu Weihnachten dazu gehört. Aber in unserer Familie wird gerne gegessen und so empfinde ich auch die Vorbereitungen in der Küche am Weihnachtstag als Teil des gesamten Festpakets.

 

In den letzten vier Jahren hat meine gesamte Familie, aus Rücksicht auf Babykeks, immer mit uns zu Hause gefeiert. Wir trafen uns am späten Nachmittag in festlicher Kleidung, saßen am Weihnachtsbaum und naschten Weihnachtsgebäck. Wir hatten stets eine schöne Bescherung, bei der sich völlig chaotisch, aber absolut wunderbar Geschenke hin und her gereicht wurden. Babykeks saß meistens auf dem Boden und zerriss mit größter Hingabe das Einpackpapier und freute sich über jede Kleinigkeit.

 

Danach setzten wir uns in Ruhe an den Tisch und aßen gemeinsam, unterhielten uns dabei und genossen den Abend. Wenn unser Söhnchen fertig war, durfte er schon spielen gehen und irgendwie spielt sich an diesem besonderen Abend immer alles im Wohnzimmer ab und jeder hilft bei allem mit, ohne sich in irgendeiner Weise benachteiligt zu fühlen, weil jemand weniger Teller abgeräumt hat oder zwei beim Quasseln schon die Spülmaschine beluden.

 

Ich habe großes Glück, dass wir in unserer Familie nicht „bewirten“. Wer etwas möchte, holt es sich und oder bringt für jemand anderen etwas mit. Das erspart uns so unglaublich viel Stress und ich habe immer großes Mitgefühl, wenn Freundinnen erzählen, dass der Heilige Abend für sie stressig wird und sie sich wie eine Bedienung vorkommen.

 

Für „unsere“ Art, Weihnachten zu feiern, bin ich sehr dankbar! In diesem Jahr werden wir bei meinen Eltern feiern. Auch wenn die Wohnung, in der sie nun leben, nicht die Vier-Wände sind, in denen ich aufgewachsen bin, so ist es doch irgendwie trotzdem ein „zu Hause feiern“-Gefühl. Wir haben das große Glück, sehr nah beieinander zu wohnen, und so bleibt uns auch Fahrt-Stress erspart.

 

Natürlich haftet dem Weihnachtsfest immer irgendwie die eine oder andere Art Stress an, aber in diesem Jahr habe ich das Gefühl, dass alles sehr geschmeidig und festlich werden wird.

Ich wünsche, dass es euch, meinen lieben Lesern, genau so ergehen wird.

Habt eine entspannte Vor- und Weihnachtszeit…

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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