Attraktionen – auch als Fahrgeschäfte bekannt – gibt es in den beiden Parks von Disneyland Paris selbstverständlich in Hülle und Fülle. Dabei gilt es zu unterscheiden, wie alt und groß das Kind ist, ob (bei Groß und Klein) generell eine körperliche Beeinträchtigung/Behinderung oder eine Schwangerschaft vorliegt, welche die Nutzung einiger Attraktionen ausschließt.

 

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Ob (Klein-)Kind oder Erwachsener, für jeden gibt es eine Möglichkeit, sich auf den unterschiedlichsten Mut-Niveaus zu amüsieren. Auch hier empfehle ich, sich vorab auf der Internetseite ein wenig schlau zu machen, denn ein Wochenende reicht definitiv nicht aus, um wirklich alle Attraktionen zu nutzen.

 

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Die Warteschlangen sind zu manchen (Stoß-)Zeiten regelrecht abstoßend und können gerade die Laune von Kindern sehr schnell umschlagen DWBBWartezeit.jpglassen. Für besonders gefragte Fahrgeschäfte, wie z.B. der „The Twilight Zone Tower of Terror“ oder vor den diversen „Rollercoastern“, gibt es sogar Anzeigetafeln, die in Minuten die Länge der Wartezeit angeben.

 

Doch keine Sorge, gerade die Attraktionen für Kinder haben gut durchdachte Warteschlangen und es gibt immer etwas in der näheren Umgebung zu sehen und zu beobachten, was die Kinder ausreichend ablenkt, um die Wartezeit „erträglich“ zu gestalten. Mit unserem Sohn hatten wir da stets Glück, denn er brachte erstaunlicherweise die nötige Geduld auf. Wer jedoch sehr „quengelnde“ Sprösslinge sein eigen nennt, sollte sich zur Sicherheit ein „Warteschlangen-Ablenkungsprogramm“ überlegen, um den Aufenthalt in jeder Beziehung schön zu gestalten. An manchen Tagen ist der Zeitverlust durch lange Warteschlangen leider wirklich nicht zu unterschätzen.

 

DWBBFastpass.jpg Für die „Ungeduldigen“ hat sich Disneyland natürlich etwas einfallen lassen: den kostenpflichtigen Fastpass. Der Fastpass ist ein separat zum Eintrittsticket zu erwerbender Pass, der dazu berechtigt, an ausgewählten Attraktionen den gesonderten Fastpass-Zugang zu nutzen, der wesentlich kürzere Warteschlangen vorweist – dennoch ist auch hier mit ein wenig Wartezeit zu rechnen. Nicht alle Attraktionen haben einen Fastpass-Eingang, darum ist auch hier eine Vorabinformierung dringend notwendig, um zu entscheiden, ob sich der preisliche Mehraufwand überhaupt lohnt, bei dem was man später in den Parks an Attraktionen nutzen möchte und mit Kind überhaupt darf.

 

Wartungen und Instandsetzungen sind von Zeit zu Zeit natürlich ein Grund, warum einige Attraktionen nicht zugängig sind. Manchmal kommt es selbstverständlich auch vor, dass Teile des Parks gerade zu einer anderen Themenwelt umgebaut werden. Solche Informationen findet man stets auf der Internetseite des Disneyland Paris und sollten in die Planung des Reisezeitpunktes mit einbezogen werden.

 

Gerade die Wartezeiten hören sich wahrscheinlich ein bisschen abschreckend an, aber ich kann euch versichern, dass wir selbst in den Warteschlangen Spaß hatten. Es gibt immer etwas zu bestaunen, man kann besprechen und planen, was man als Nächstes unternimmt oder auch einen“kleinen Snack“ verputzen, während man der freudigen Unterhaltung entgegensieht.

 

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Ein dickes Lob möchte ich an dieser Stelle an das Park-Personal aussprechen. Trotz des großen Andrangs auf sämtliche Attraktionen habe ich während unseres gesamten Aufenthaltes Zeuge werden können, wie freundlich und souverän mit den Parkbesuchern, gerade an den Attraktionen umgegangen wird.  Kein Streit, kein Gedränge, wirklich super organisiert und umgesetzt – Hut ab! Diese freundliche Routine hat sich gerade auf die kleinen Besucher stets positiv ausgewirkt.

 

Neben all den „elektronischen“ Attraktionen darf man natürlich Mickey & Co. nicht vergessen, mit denen man sich an vorher angekündigten Stellen in den Parks immer wieder mal fotografieren lassen kann. Wer eine Disney-Prinzessin neben sich haben möchte, sollte sich vorher für eine entscheiden, denn zu den königlichen Damen in ihrer Residenz führt eine zentrale Warteschlange, und nach dem Treffen muss man sich für ein erneutes Foto leider nochmals anstellen. Die leuchtenden Kinderaugen und tollen Erinnerungsfotos sind es aber wert! Hier, wie auch an vielen anderen Attraktionen, werden professionelle Fotos für euch gemacht, die man dann später erwerben kann. Allerdings ist es auch problemlos möglich, mit der eigenen Kamera zu knipsen.

 

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DWBBParadeTinkerbell.jpgEine „Must-see“-Attraktion ist definitiv die wunderbare und unglaublich detailverliebte Disney-Parade, die täglich über die Main Street zieht. (Uhrzeit  findet ihr auf den ausliegenden Parkplänen.) Alte Disney-Klassiker und die neuesten Filmhelden fahren auf Paradewagen oder tanzen fröhlich und animierend an den vielen Zuschauern vorbei, Gänsehaut-Feeling durch die tolle Disney-Musik und all die farbenfrohen Disney-Figuren garantiert. Babykeks war völlig begeistert, sodass wir an all unseren Aufenthaltstagen die Parade angeschaut haben.

 

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„Must-see“ Nr. 2 ist selbstverständlich das Herz des Disney-Parks: das Dornröschen-Schloss. Über Tag ist es ein gefährliches Abenteuer, am Drachen in den Katakomben vorbei zu schleichen oder schlichtweg traumhaft schön, es sich ganz genau anzusehen. Am Abend wird das Schloss dann zum Spektakel schlechthin, wenn in einer  extrem aufwendigen und beeindruckenden Disney-Show, durch Licht- und Musik-Zusammenspiel, diverse Disney-Filme auf die gesamte Fläche des Schlosses projiziert werden und in einem unglaublich langen und furiosen Feuerwerk ihr atemberaubendes Finale finden. Wir waren absolut begeistert!

 

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Ganz gleich, welches Wetter ihr bei eurem Besuch haben werdet, die Babykeks-Familie ist sich sehr sicher, dass ihr auf jeden Fall große Freude und viel Spaß mit all den vielen unterschiedlichen Attraktionen haben werdet und sich sehr schnell ein Favorit für euch herauskristallisieren wird, auch wenn die Qual der Wahl nicht zu unterschätzen ist.

 

Viel Spaß beim Herausfinden

Eure Sabrina

 

Unser letzter Disneyland-Artikel wird von unseren ganz persönlichen Eindrücken berichten. Welche Attraktion Babykeks‘ Favorit war, wie wir unser Wochenende im Disneyland Paris geplant und verbracht haben und natürlich unser Aufenthalt im New York Hotel…

 

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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