Kalenderwoche 23/2014 ist meine 38te Schwangerschaftswoche.

 


Diese Woche hatte es wieder mal in sich! Baby 2.0 lag auf einem Nerv und die Schmerzen waren sehr heftig.
Ich hatte wirklich schon schlimme Schmerzen gerade in meiner Ballettausbildung, aber so stark, dass ich nicht einmal mehr laufen konnte – das will schon etwas heißen. Die Nervklemmung dauerte eine Nacht und fast einen vollen Tag und besserte sich dann von alleine. Als ich am Tag darauf bei meiner Ärztin war, schob sie das Baby jedoch noch ein wenig besser „in Position“, was zwar ebenfalls eine recht schmerzhafte Angelegenheit war, aber zur sofortigen Erleichterung führte. Ich hatte mich schon so an den Schmerz gewöhnt, dass ich ihn weitgehend verdrängt hatte. Jetzt bin ich sehr erleichtert und bekam auch gute Tipps, was zu tun ist, sollte sich ein weiterer Nervklemmungs-Schmerz ankündigen. Schmerz ist Stress für den Körper und Stress ist nicht gut für das Baby!

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Beim Arztbesuch wurden natürlich alle Untersuchungen durchgeführt und mir wurde nach wie vor ein gesundes, bereits 3 kg schweres Baby bescheinigt. Es tut immer wieder so unglaublich gut, zu hören, dass alles in bester Ordnung ist.

 

Als Geburtsvorbereitung habe ich auch dieses Mal Akupunktur-Sitzungen. Diverse Studien haben die Wirksamkeit dieser Anwendung belegt und wiesen eine Geburtsdauerverkürzung von ca. zwei Stunden nach. Super Sache! Ich unterstütze das alles noch mit Damm-Massage und hoffe auf das Beste. Dieses Mal darf ich keinen Himbeerblätter-Tee trinken, was ich in der ersten Schwangerschaft noch getan hatte, und bin mal gespannt, wie anders diese zweite Geburt werden wird.

 

Nicht so super ist die Tatsache, dass mir das  Autofahren immer schwerer fällt. Ich meine natürlich nicht das Fahren an sich, sondern die Art und Weise, wie ich im Auto sitze. Egal wie ich den Sitz verstelle, Baby 2.0 ist unzufrieden und beginnt nach kaum 10 Minuten seine Verstimmung mit heftigen Tritten kund zu tun. Selbst auf kurzen Strecken habe ich mittlerweile ein schlechtes Gewissen. Als Beifahrer ist das kaum ein Problem, da ich meine Sitzposition – und gerade auch den Stand der Beine – viel mehr ändern kann. Darum bin ich sehr froh, dass mein Vater mir fahrtechnisch sehr oft aushilft und am Wochenende der Liebste komplett übernimmt.

 

Mein Bauch ist mittlerweile so groß, dass sämtliche Leute annehmen, das Baby würde jede Sekunde geboren werden, und das, obwohl es ja noch zwei Wochen zum „Garen“ hat. Im Ultraschall sah man schon Käseschmiere-Flocken durchs Fruchtwasser treiben und meine Ärztin meinte grinsend, ich sollte meinen Mann besser nicht mehr auf Geschäftsreisen gehen lassen. Irgendwie hat mich das ein wenig beunruhigt, aber noch habe ich nicht das Gefühl, dass es in sehr naher Zukunft losgehen könnte.

 

Wir sind alle absolut gespannt, ob das Babykrümelchen dieselbe Punktlandung wie sein großer Bruder hinlegen wird, denn Babykeks kam tatsächlich am errechneten Geburtstermin.

 

 

Babykeks_Blog_Bauchabformung.jpgEine der tollsten Dinge dieser Woche war jedoch mein Bauchabformungstermin. Wie auch beim großen Bruder ließ ich meine Babykugel ganz professionell in Gips verewigen, um ihn dann neben das erste Kunstwerk an die Wand hängen zu können. Der Abformtermin war super lustig und ich freue mich schon riesig auf das fertige Werk. Wenn es im August fertig sein wird, werde ich auch ganz ausführlich darüber berichten. Nur so viel jetzt schon: Es ist eine ganz phantastische Art, seinen Schwangerschaftsbauch in Erinnerung zu behalten, und ich liebe es, mit welch großen Augen Babykeks häufig darunter steht und sich vergewissert, dass er da mal reingepasst hat. Wer die Möglichkeit hat, sollte seinen Bauch auf welche Art auch immer in Gips konservieren lassen.

 

 

 

Das warme Wetter bringt meinen Kreislauf hin und wieder zur Kapitulation, aber ich weiß mir zu helfen, und da Babykeks leider krank ist, haben sich unsere Aktivitäten derzeit stark eingeschränkt. Wir kuscheln sehr viel miteinander und ich beantworte gefühlte tausend Fragen, wie der kleine Bruder wohl in unsere Familie reinpassen wird und was Babykeks dann alles schon, als großer  Bruder, mithelfen darf.

 

Die zwei Tage Nervklemmungs-Schmerz haben mir ein wenig verdeutlicht, dass der Geburtsschmerz selbstverständlich auch wieder auszuhalten sein wird. Es beruhigt ein wenig zu wissen, wie viel man ertragen kann, und dass alles Schmerzhafte nur vorübergehend ist, aber das neue Leben und das Wunder Baby für immer da sein wird…

 

Woche 39, auch wenn ich mich schwer und hibbelig fühle, darfst du gerne endlich kommen…

 

 

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Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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