Kinderlieder? Ja, gerne, aber welche?!

Heute lest ihr den tollen und informativen Gast-Artikel, der wirklich super sympatischen Autorin des  „hexhex“-Blogs.

 

Babykeks_Blog_Gastartikel_Vivi.

~ Klickt auf das Bild & ihr landet auf Vivis bezaubernden Blog ~

 

Sabrina und ich haben uns vor zweieinhalb Jahren über die Eltern-Kind-Blogparade kennengelernt und schnell festgestellt, dass es neben unseren gleichaltrigen Kindern noch eine andere, schöne Gemeinsamkeit gibt: unsere Arbeit. Sabrina ist Tanzpädagogin mit Leib und Seele, bringt schon den Allerjüngsten die ersten Schritte bei und kann sich keine erfüllendere Arbeit vorstellen als den Unterricht mit ihren Schülern. Ich selber sehe das genauso! Ich bin Musikpädagogin, arbeite ebenfalls mit den Kleinsten in der musikalischen Früherziehung, mit Schulkindern im Instrumentalunterricht und bin Dirigentin von zwei Schülerorchestern und Erwachsenenensembles. Was uns also direkt verbindet, ist die Musik und um genau die soll es hier heute gehen.

~~~

 

Kinderlieder? Ja, gerne, aber welche?!

Ich werde von Eltern und Erzieherinnen oft gefragt, ob ich gute Kinderlieder-CDs kenne und empfehlen kann. Die Auswahl ist heutzutage ja riesig und man möchte nicht die Katze im Sack kaufen, vor allem nicht, wenn man besagte CD auf jeder Autofahrt in Endlosschleife gezwungenermaßen mithören muss. Traditionelles à la „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ und „Hänschen Klein“, von einer hellen Sopranstimme so hoch geträllert, dass es fast wehtut, sind inzwischen überholt. Der Kinderliedermarkt boomt wie noch nie, nicht zuletzt dank Minidisco im Urlaub und dem „neuen Bewusstsein“ für Kinder und deren frühkindliche Förderung. Wo es früher nur Rolf Zuckowski gegeben hat, begegnen einem heute Detlef Jöcker, Volker Rosin und andere mit Ohrwürmern wie „Der Gorilla mit der Sonnenbrille“ und „Die Maus auf Weltraumreise“. In den Medien waren zuletzt die „Giraffenaffen“, eine Kinderliedersammlung, performt von Jazzmusikern, Rappern und Pop-Bands, z.B. Jupiter Jones, Culcha Candela oder Lena Meyer-Landrut. Die eigentliche Zielgruppe dieser Compilations sind allerdings meiner Meinung nach die Eltern, denen das Hören von Kinderliedern durch die namhaften Künstler schmackhafter gemacht werden soll. Manches finde ich wirklich gelungen (z.B. Max Raabes Version der drei kleinen Schweinchen singen wir alle lauthals mit), aber das Meiste hat für mich vom Stil her dann doch ein bisschen zu wenig mit einem Kinderlied zu tun.   Irgendwann stieß ich auf „Die 30 besten Spiel- und Bewegungslieder“ von Simone Sommerland, Karsten Glück und den Kitafröschen mit Klassikern wie „Brüderlein, komm tanz mit mir“ oder „Aramsamsam“. Jedes Lied wurde mit viel Liebe zum Detail aufgenommen, ist von der Tonlage her genau richtig zum Mitsingen und abwechslungsreich in Rhythmik und Instrumentation. Nichts ist schlimmer, als wenn jedes Lied gleich klingt! Das Album hat nicht 3 gute und 27 mittelmäßige Songs, sondern hier ist der Name Programm: eben die 30 besten! Schnell bestellte ich weitere Alben aus der Serie und besitze in der Zwischenzeit jedes einzelne von ihnen. Ich wurde noch nie enttäuscht und bin von allen Kinderlieder-CDs aus der Reihe begeistert!   Die Spiel- und Bewegungslieder sind eher für Babys und Kleinkinder geeignet, für die Größeren gibt es u.a. „Englische Kinderlieder“, „Kinderlieder auf Weltreise“ und die „Wissenslieder“. Besonders die letzten beiden haben es der ganzen (Musiker-)Familie angetan! Die Kinderlieder auf Weltreise sind 30 (ach was!) Songs, die die musikalischen Besonderheiten des jeweiligen Landes beinhalten, z.B. der feurige „Popo-Tango“ (Argentinien), „Käptn Buba spielt die Tuba“ (Kuba), „Wilde weiße Schafe“ (Irland) oder „Komm, wir bauen eine Pyramide“ (Ägypten). Das sind Lieder, die man auch auf langen Autofahrten gerne zum zweiten, dritten oder vierten Mal hört!   die30bestenkinderlieder   Unser aller Highlight sind dicht gefolgt von der Weltreise aber die „Wissenslieder für Kleinkinder“. Einzig der Titelzusatz ist nicht ganz passend, ich würde eher sagen, Wissenslieder für Vorschulkinder. In den Songs geht es u.a. um Rechnen, Anlaute, Himmelsrichtungen, Kontinente, Städte, Farben, … also um genau die Dinge, die einen mit etwa 4 Jahren beschäftigen. Alle Lieder haben absolute Ohrwurmgarantie und nicht nur ich kann sie inzwischen auswendig mitsingen! Meine Tochter kennt dank dieser CD alle 9 Planeten im Sonnensystem, die Wochentage in der richtigen Reihenfolge, sie weiß, was an ein verkehrssicheres Fahrrad gehört und was Polizei auf Englisch heißt. Wer also auf der Suche nach wirklich gut gemachten Kinderliedern ist und die Reihe „Die 30 besten“ noch nicht kennt, sollte unbedingt online reinhören! (Hörempfehlungen: Das Wochentagelied, Das Links- und Rechtslied, Das Obstlied, Das Lied der Kontinente). Die CDs kosten zwischen 8 und 12€ und sind tatsächlich jeden Euro wert, denn damit tut ihr nicht nur euren Kindern, sondern auch euren Ohren einen Gefallen. Probiert es aus!

Viel Spaß beim Hören, Singen und Lernen wünscht euch

Vivi von hexhex

 

Über die Autorin alle Artikel der Autorin anschauen

Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

Verfasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die erforderlichen Felder sind mit einem * markiert.