Ihr habt doch sicherlich auch schon häufig gesehen oder davon gehört, dass Familie XY sich eine „BioBox“ hat schicken lassen oder Familie YZ gleich die gesamten Zutaten mitsamt Rezept für 4 Mahlzeiten. Diese Familien waren stets zufrieden und fanden, dass dies genau das Richtige für sie war.

 

Das alles fand ich immer recht interessant, aber ehrlich gesagt essen wir die Hälfte aus der „BioBox“ sowieso nicht und zwei der vier Gerichte, deren Zutaten mitsamt Rezept geliefert wurden, haben leider ganz bestimmte Zutaten, die uns gar nicht schmecken.

 

Mein Liebster und ich liebäugeln schon seit längerer Zeit mit der Möglichkeit, sich den kompletten Wocheneinkauf ganz bequem nach Hause liefern zu lassen. Mit Baby und Kindergartenkind kann sich der Wocheneinkauf nämlich ganz schnell mal zu einer äußerst stressigen Angelegenheit entwickeln. Aber weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist, haben wir zwar immer häufiger darüber geredet, sind aber dennoch jeden Samstagmorgen tapfer ins Auto gestiegen und haben mit den Jungs die Lebensmittelgeschäfte abgeklappert. Häufig lagen danach die Nerven blank und leider kam es auch öfter mal vor, dass zur Wahrung des Friedens mehr zuckerhaltige Lebensmittel oder Versprechungen getätigt wurden, als wir für pädagogisch sinnvoll erachten.

 

Allerdings bedurfte es erst noch eine Armada fieser Viren, die sämtliche Babykeks-Familienmitglieder in die Knie zwangen, bis wir endlich einmal samstags anstatt im Auto vor dem Laptop saßen und mit wachsender Begeisterung unseren kompletten Wocheneinkauf online tätigten.

 

Ich war begeistert! Anstatt vor einem Regal zu stehen und von der Vielfalt der angebotenen (und im Grunde identischen) Produkte erdrückt zu werden, sah ich alle Angebote zu einem Produkt übersichtlich vor mir aufgestellt und konnte rasch die Preise, Gewicht etc. vergleichen und meine Wahl treffen, ohne ein Auge auf die Kinder haben zu müssen oder mich zu ärgern, warum denn die Produkte schon wieder anders sortiert sind und ich suchen musste. Ein mega Pluspunkt für mich persönlich ist die Tatsache, dass viele Produkte (Obst/Gemüse) sogar in unserer Region angebaut wurden.

 

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Da es das erste Mal war, brauchte ich eine knappe dreiviertel Stunde, bis mein Warenkorb mit all den wichtigen Dingen gefüllt war, die wird für die kommende Woche benötigten – dennoch wesentlich weniger Zeit, als den Einkauf physisch zu tätigen. (Und mittlerweile mache ich das in kaum zehn Minuten.)

 

computerOnline Lebensmittel zu shoppen, ist identisch mit all den anderen Waren, die man im Netz erstehen kann. Die Bestellabwicklung ist die gleiche und somit völlig stressfrei und übersichtlich: Registrierung, Bestätigung, Lieferadresse, Zahlungsart, Zustellungs-Zeitraum auswählen, Warenkorb-Kontrolle und Bestellung abschicken.

 

Natürlich wurden wir per Mail ganz vorbildlich und anständig an unseren Liefertermin erinnert und erhielten am Liefertag nochmals eine Nachricht, welche der Lebensmittel lieferbar waren und welche mit Vergleichbarem „ersetzt“ wurden, da eben nicht lieferbar.

 

Das führte dann auch gleich mal zur ersten Kontaktaufnahme mit der überraschend kompetenten Service-Hotline. Wir hatten einen Kasten Apfelsaftschorle der Marke X bestellt, der jedoch leider nicht lieferbar war und durch Marke Y ersetzt werden sollte. Doch leider wurden aus den 12 Flaschen unseres Wunschproduktes ganze 12 Kästen des Ersatzprodukts, was mir nur aufgefallen war, weil der Preis des Einkaufs plötzlich explodiert war.

 

Der nette Mann an der Hotline war äußerst belustigt und konnte kaum glauben, wie sehr sein Kollege „Tomaten auf den Augen“ gehabt haben musste, als er diese Bestellung gerichtet hatte. Leider kam die Mail zu spät und so konnte das nicht mehr rückgängig gemacht werden. Dennoch kein Problem, denn alle „Ersatzartikel“, die man nicht möchte, werden anstandslos noch an der Tür zurückgenommen und zeitgemäß sofort durch den Handscanner von der Liste gestrichen und somit auch von der Rechnung.

 

Dann war es endlich soweit. Am Donnerstagabend zwischen 19 und 21 Uhr (unser Wunschtermin) würde unsere erste Online-Lebensmittel-Bestellung zugestellt werden. Ich muss gestehen, ich war ein wenig aufgeregt, weil ich die Tatsache, Lebensmittel geliefert zu bekommen, so spannend fand und bangte, ob auch alles glatt laufen würde.

 

Mit 15-minütiger Verspätung kam ein völlig abgerannter, aber dafür unglaublich höflicher junger Lieferant und klingelte (wie im Bestellformular gewünscht – einmal kurz – weil die homeKids schlafen) an der Haustür. Er entschuldigte sich wegen der Verspätung und war sichtlich erleichtert, keine 12 Kisten Apfelsaftschorle in den dritten Stock schleppen zu müssen. Sehr schnell hatte ich alle „Ersatz-Produkte“ aussortiert und ihm zurückgegeben, das wurde im Scanner berichtigt, dann die Payback-Karte und alle Coupons eingescannt und zum Schluss unterschieb ich und beschloss, das in Zukunft definitiv öfter so zu machen.

 

Alle Lebensmittel, die gekühlt werden mussten, waren in verschlossenen Plastiktüten (mit Barcode versehen) und alle übrigen in Papiertüten transportiert worden. Beim Auspacken war ich sehr zufrieden über die Qualität des Obstes und Gemüses, denn dies hatte mir ein wenig Bauchschmerzen verursacht, weil ich meine Wahl ja nicht selbst treffen konnte.

 

Sogar die derzeitigen, süchtig machenden „Goodies“, die den Sammler in den Käufern wecken sollen, wurden den Tüten beigelegt.

 

basket_fullDer komplette Wocheneinkauf hat mich insgesamt eine Stunde Zeit gekostet (Bestellung online und später das Einsortieren der Lebensmittel). Ich hatte weder Benzinkosten noch irgendwelchen anderen Stress (wenn man von dem lustigen Telefonat mit dem Service absieht), musste keine Einkäufe (auch keine Getränkekisten) die Treppen hochschleppen und ärgere mich jetzt tierisch, dass ich das nicht schon viel früher so gemacht habe.

 

Selbstverständlich werden wir auch weiterhin physisch einkaufen gehen, aber ich bin sicher, dass wir den Lieferservice gerade für schwere Dinge und die „Basics“ unseres Wocheneinkaufs in Zukunft weiterhin nutzen.

 

Meine Empfehlung ist ganz klar: Wenn ihr Zeit, Nerven, Benzin und Muskelkraft sparen möchtet, dann bestellt eure Lebensmittel online…

Eure Sabrina

 

 

Dieser Erfahrungsbericht bezieht sich auf die Supermarktkette Rewe und ist KEIN gesponserter Artikel, sondern ein (Test-)Service von mir für euch, meine lieben Leser 😉

 

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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