11Wie feiern andere Familien das Weihnachtsfest?

Ist es familiär, besinnlich, chaotisch, als unangenehme Pflichtkür, vielleicht sogar gar nicht oder aber ganz traditionell?

Im heutigen Advents-Türchen habe ich ein kurzes Interview für euch, wie es denn filmtechnisch in den Wohnzimmern anderer Familien um die Weihnachtszeit bestellt ist…

Adventsinterview_bullion

 

Lieber bullion,

auch wenn Dein Blog kein Familienblog ist, sondern ein „Filmblog“, passt Du super hierher, denn neben wunderbaren Rezensionen, die ich sehr zu schätzen weiß, da meine Freizeit sehr begrenzt ist und ich sie nur ungern an minderwertige Filme verschwende, erzählst Du gerne auch über Dein Abenteuer „Vater“ oder den „Hausbau“ und bist somit auch für meine Leser eine interessante Sache geworden 😉

Ich freue mich ungemein, Dich für mein kleines Adventsinterview gewinnen zu können und gebe sogleich das Wort an Dich weiter:

 

bullion_logo

 

Als mich Sabrina fragte, ob ich denn an ihrer Themenreihe rund um das Feiern des Weihnachtsfests teilnehmen wolle, war mein erster Gedanke: Stress! Das bekomme ich in der Zeit nie hin! Immerhin habe ich gerade ein neues Haus bezogen und eine neue berufliche Position angetreten – und beides vereinnahmt mich zurzeit komplett. Da bleibt wenig Zeit zum Bloggen und leider auch nur wenig Zeit für die Familie. Mein großes Ziel sind aktuell die Weihnachtstage, von denen ich mir ein wenig Ruhe und Besinnung erhoffe – insofern sollte ich vermutlich ganz bewusst eine Antwort auf Sabrinas Frage finden:

„Wie entstresst Du Euer Weihnachtsfest und wie feierst Du mit deiner Familie am liebsten?“

Die Antwort findet sich, wie so häufig, im Film – um genau zu sein im wunderbaren Weihnachtsklassiker „Schöne Bescherung“, der einem genau zeigt, was man nicht tun sollte, um ein entspanntes Weihnachtsfest genießen zu können. Hier die Top 10 der Dinge, die ihr an eurem Weihnachtsfest am besten vermeiden solltet:

  1. Kaufe deinen Weihnachtsbaum bei einem Händler. Ausflüge in den Wald können zu ungeahnten Problemen und Eichhörnchen im Wohnzimmer führen.
  2. Verprasse deinen Weihnachtsbonus, den du noch gar nicht erhalten hast, am besten nicht für einen Swimmingpool. Dann muss am Ende des Tages auch niemand deinen Chef entführen.
  3. Lade nicht Eltern und Schwiegereltern zusammen zum Weihnachtsessen ein – es sei denn, du bist dir wirklich sicher, dass sie sich gut vertragen.
  4. Bevor du auf dem Dachboden sentimentalen Gedanken an die Weihnachtstage deiner Kindheit nachhängst, stelle sicher, dass dich kein anderes Familienmitglied auf dem Dachboden einsperren kann.
  5. Prüfe beim Testen der Festtagsbeleuchtung, dass das Stromkabel auch tatsächlich angeschlossen ist. Das spart viel Frust (und lässt dich vor den Schwiegereltern nicht dämlich dastehen).
  6. Stelle, wenn unangemeldet unangenehme Verwandtschaft vor der Tür steht, klare Regeln auf, was das Mitführen von sabbernden Hunden und die Entleerung von chemischen Toiletten angeht.
  7. Verzichte beim Schlittenfahren auf die Verwendung von experimentellem Schmiermittel – das kann ein böses Ende nehmen!
  8. Lasse das Weihnachtsessen nicht von der unangenehmen Verwandtschaft zubereiten, sonst heißt es womöglich: „Hmm, gar nicht mal so gut!“
  9. Die Katze nicht am Stromkabel knabbern lassen. (Das ist übrigens auch außerhalb der Weihnachtszeit ein guter Rat.)
  10. Etabliere einen Sicherheitsabstand zwischen dem Zigarre-rauchenden Onkel und dem Weihnachtsbaum, da dieser sonst den Heiligabend nicht überleben wird. Also der Baum (und vielleicht auch der Onkel).

Ich selbst läute mein Weihnachtsfest übrigens gerne mit oben genanntem Film ein, was mich auch daran erinnert, diese zehn Grundregeln zu beherzigen. Dann steht einem entstressten Weihnachtsfest nichts mehr im Wege:

An Heiligabend steht nachmittags der Kindergottesdienst auf dem Programm, danach gibt es ein festliches Essen mit den Schwiegereltern und die erste Bescherung. Und völlig aufgedrehte Kinder, eh klar. Den ersten Feiertag verbringen wir dann mit meinem Teil der Familie, was auch die zweite Bescherung und noch mehr aufgedrehte Kinder (unsere plus Cousinen) beinhaltet. Am zweiten Feiertag ist dann meine Schwägerin samt ihrer Familie an der Reihe, sprich die dritte Bescherung und noch mehr Kinder (unsere plus Cousins und Cousine). Und dann steht irgendwann auch noch unser drittes Patenkind auf dem Programm. Ja, genau: noch mehr Geschenke und noch mehr Kinder.

Puh, vielleicht sollte ich mir doch lieber ein Beispiel an Familie Griswold nehmen? Deren Weihnachtsfest klingt dagegen fast entspannt…

In diesem Sinne wünsche ich euch ein entstresstes Weihnachtsfest – wie auch immer ihr es feiert! 🙂

Euer bullion

***

Vielen Dank, lieber bullion.

Wer gerne mehr von diesem filmeliebenden, symphatischen Papa lesen möchte, klickt bitte gerne hinüber zu seinem Blog moviescape.

Da er ganz meinen Geschmack teilt, findet sich dort immer etwas, das sich lohnt zu schauen. Ganz besonders gefreut habe ich mich, als ich seine Antwort las, denn auch in der Babykeks-Familie sind die Griswolds mittlerweile jährlicher Kult geworden. Kein Jahr ohne: „Bingoooooo“! 🙂

Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Auswahl eurer Weihnachtsfilme und entspannte Abende.

Eure Sabrina

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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