Ein tierischer Wochenend-Ausflug

Wir haben ganz in der Nähe unseres Wohnortes einen kleinen, aber feinen Vogel- und Wildpark. Dort gibt es neben vielen gefiederten Geschöpfen auch Rehe, Ziegen, Ponys und sogar Hasen. Gerade in den kühleren Jahreszeiten trifft man dort, sobald sich ein wärmender Sonnenstrahl durch die Wolkendecke verirrt, viele Familien.

Damit die Tiere nicht überfüttert werden, gibt es immer eine begrenzte Anzahl an Futtertüten, die man gegen einen kleinen Betrag erwerben kann. Seit Babykrümel läuft, müssen wir selbstverständlich immer zwei Tüten kaufen, denn schließlich füttern beide Kinder niemals gleichzeitig an derselben Stelle… Um Futtertüten zu ergattern, muss man eben „früh“ genug da sein. Die Enttäuschung auf den Gesichtern der Kinder, die „zu spät“ kommen, ist kaum zu ertragen, und ich freue mich jedes Mal, wenn meine Jungs ohne Aufforderung und einfach so einem fremden Kind etwas zum Füttern abgeben.

Babykeks_furchtloseFütterung

 

Es ist immer wieder schön, wie fasziniert die Beiden von den Tieren sind und wie schnell sie ihre „Angst“ ablegen, weil die Neugier und der Spaß beim Füttern siegen. Mein Herz schlägt jedes Mal ein wenig schneller, wenn mein zarter Babykeks furchtlos Futter in das Maul der Ponys verteilt, an deren Gehege ein dickes Schild prangt: >>Vorsicht! Ponys beißen!<<

Da er bald ein Schulkind sein wird, bin ich schon sehr gespannt auf seine Reaktion, wenn er das Schild einmal lesen und verstehen wird. (Ich werde berichten…)

 

Snacktüte für Tier oder Mensch?

Babykeks_Snacktuete_kleinWas ich euch aber jetzt schon erzählen kann, ist eine lustige Sache, die meinen kleinen Babykrümel betrifft. Auch er trägt jedes Mal stolz seine Futtertüte in Händen und teilt sogar hin und wieder mit Anderen. Allerdings nicht so viel, denn dann bleibt ja nichts für ihn übrig…

Es ist gar nicht so einfach, einem knapp zwei Jahre alten Kind verständlich zu machen, dass die Futtertüte eben KEINE Snacktüte ist. Allerdings bin ich beruhigt, dass nicht nur mein Sohn diese gepressten Teile probiert. Dieses Problem scheint eine altersbedingte Sache zu sein und belustigt Parkbesucher, die bereits fünf und mehr Jahre auf dem Buckel haben ungemein.

Noch ist mir auch verdauungstechnisch nichts Erwähnenswertes aufgefallen, wenn ein Wildpark-Besuch hinter uns lag. Also werde ich das Thema nicht länger vertiefen.

 

Nach dem Füttern erst mal austoben

Neben den Tieren glänzt dieses heiß geliebte Ausflugsziel meiner Jungs aber auch zusätzlich mit einem wirklich schönen, großen Spielplatz. Neben all den üblichen Geräten und Spielmöglichkeiten steht dort nämlich zusätzlich ein kleines Ketten-Karussell, das drei Kinder für fünfzig Cent eine kleine Weile sehr glücklich macht.

Babykeks_Brüder_Rutsche

Zu Anfang war Babykrümel sehr skeptisch und krallte sich angsterfüllt an den Sitz, doch weil sein großer Bruder sichtlich solch einen riesen Spaß hatte, beschloss er der Sache eine Chance zu geben, und siehe da… nun habe ich zwei Jungs, die unbedingt Karussell fahren möchten, bevor wir wieder ins Auto steigen, um nach Hause zu fahren.

So ein Vogel- und Wildpark ist immer eine gute Idee für einen kurzen Wochenendausflug. Was unternehmt ihr gerne mit euren Lieben und habt ihr vielleicht auch Erfahrungen mit dem Verputzen von Wildfutter im Kleinkindalter gemacht? Lasst es mich wissen.

Eure Sabrina

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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