Babykeks

#denkst Bloggerkonferenz

Meine erste Konferenz

Ich habe ein wenig mit mir gehadert, ob ich diesen Artikel  (1 Monat nach dem Event) schreiben soll. Letztendlich kam ich zu dem Schluss, dass ich gerne schöne Dinge mit meinen Lesern teilen möchte und das als negativ (nach dem Event) Empfundene nicht aufführen muss, wenn ich das nicht mag. Aber diese tolle Konferenz, gänzlich aus meinem Blog zu streichen, kommt mir doch mehr als falsch vor, darum nun doch meine Gedanken dazu.

Vorab: Die #denkst-Konferenz für Familienblogger war fantastisch. Sven (Zwillingswelten) und Susanne (Ichlebejetzt), die Initiatoren, haben richtig gute Arbeit geleistet und beeindruckende Speaker an Land gezogen. Was die Konferenz inhaltlich zu bieten hatte, ist für euch, meine lieben Leser, wohl eher nicht so interessant, darum nur kurz und knapp:

Die Bloggerkonferenz ist eine wunderbare Plattform für den Austausch unter uns Bloggern. Hier können wir fachsimpeln und den Blog-Nerd in uns rundum satt füttern. Nicht nur die informativen und fundiert recherchierten Vorträge haben mir viel Input für die Zukunft gegeben, auch die übrigen Teilnehmer, mit denen ich mich unterhalten konnte, waren eine wahre Bereicherung.

Aus diesem Grund war ich regelrecht schockiert über die beiden Lager, die sich Tage später auf Twitter gebildet hatten und die mittlerweile die üble Bezeichnung „Bloggerwars“ innehaben. Sehr schade, denn ob Hobbyblogger oder Profiblogger, eine Sache vereint uns doch alle, und das ist die Leidenschaft am Bloggen. Darum springe ich auf diesen Zug nicht auf und ergreife auch keine Partei, denn mein Blog ist mein „Reich“.

Wie ich schreibe, wann ich schreibe, welche Infos und Tipps ich von der #denkst anwenden möchte und vor allem ob und wie viel Geld ich evtl. verdienen möchte und könnte, sollte doch einzig und allein die absolut individuelle Sache des einzelnen Bloggers sein. Schön, wenn man sich vernetzen kann und Gleichgesinnte findet, aber bitte nicht unter Zwang und bitte keine anmaßenden Urteile über Andere.

Das erste Mal übernachten ohne Kinder

Um die Konferenz gänzlich genießen zu können, reiste ich am Vorabend ins Hotel an. Leider war ich so erledigt von der Fahrt und der wirklich anstrengenden Woche, dass ich es nicht zum Get-together in einem anderen Hotel an der Bar geschafft hatte. Dafür war ich morgens nach einer Nacht ohne Unterbrechungen (hier bitte ein verzücktes Kichern einfügen) fit und munter beim Frühstück. Dort traf ich dann endlich auf Bloggerkollegen, die allesamt genau aufgeregt und neugierig auf das Kommende waren wie ich.

Da es viele tolle Speaker gab, die leider auch parallel vortrugen, musste ich vorab eine Entscheidung treffen, welche Vorträge ich hören mochte. Das fiel mir tatsächlich so richtig schwer. Auch wenn ich alle gehörten Speaker fantastisch und informativ fand, hätte ich doch auch so gerne die anderen gehört.

Mein Notizblog füllte sich zusehends, während ich, in fast schon familiärer Atmosphäre, alles für mich Relevante zu Papier brachte. Das viele Schreiben hat mir im Übrigen eine schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung eingebracht, da ich das nicht mehr gewohnt war – ich Tastaturtipper.

Wir Blogger wurden zwischen den Vorträgen mit einer leckeren Candybar verwöhnt, unterhielten uns untereinander, machten Fotos, Selfies und tauschten Visitenkarten aus. Es war einfach schön, so ganz in meinem Element zu sein und dies mit anderen teilen zu können.

Der Tag ging viel zu schnell zu Ende und obwohl ich noch viel länger Gespräche hätte führen mögen und Vorträgen lauschen wollte, fand ich mich gegen neun Uhr todmüde in meinem (winzigen) Hotelzimmer wieder. Mein Plan sah vor, dass ich unverschämt lange ausschlafe und dann frisch und erholt und vor allem voller neuer Ideen die Heimreise antrete. Doch leider hielten andere Hotelgäste ab 5:40 Uhr recht wenig davon (schuld war wohl deren Alkoholkonsum) und anstatt um 10 Uhr zum Frühstück zu gehen, hatte ich um 7 Uhr bereits ausgecheckt und fuhr auf die Autobahn auf, denn an Schlaf war leider nicht mehr zu denken gewesen, aufgrund der üblen Geräuschkulisse aus den Nebenräumen der englischsprachigen Gäste. Leider hat der Erholungsfaktor nicht sollen sein…

 

Eindrücke von der #denkst 2016

Eindrücke von der #denkst 2016

Die tollen Teilnehmer

Und nun kommt der Teil, in dem ich euch die tollen Bloggerkollegen vorstelle, mit denen ich gerne meine Zeit verbracht habe.

Wiedergetroffen und sehr gefreut habe ich mich über Gordana von Kroatien mit Kindern, mit der ich gemeinsam sämtliche Vorträge gelauscht habe und unterhaltsame Gespräche führte. Auch Masha von mutterundsöhnchen war da und strahlte mit ihrer positiven Art. Auf Dani von Gluckeundso traf ich ebenfalls das zweite Mal, aber leider kam es abermals nicht zu einem längeren Gespräch. Angenehm ist ihre Gesellschaft am Frühstückstisch aber allemal gewesen.

Neu getroffen – und darüber habe ich mich sehr gefreut – habe ich Renate von mamis-blog. Sie hatte ihre beiden tollen Mädels mit und beeindruckte auf der ganzen Linie – danke für die schönen Mahlzeiten mit euch 😉 Wiebke von VerflixterAlltag in natura zu treffen, war sehr angenehm, und ich hoffe, bald mal wieder auf sie zu treffen, da für ein richtiges Gespräch mit ihr kaum Zeit war.

Besonders gefreut habe ich mich, „Mia“ von MamaMia zu begegnen, und war echt überrascht zu hören, dass mein Blog einer der ersten gewesen war, den sie selbst mitgelesen hatte. Da darf man als Hobbyblogger definitiv mal recht breit grinsen – oder?

1463244437430Eines meiner Highlights war das Treffen auf Svenja von MeineSvenja, die auch als Speakerin mit beeindruckendem Vortrag geladen war. Da mein Großer ein richtiger, kleiner Fan von ihr ist, war es mir eine besondere Freude, ein paar Worte mit ihr zu wechseln.

Sofie von BerlinFreckles ist im Reallife so sympathisch wie auf ihren Blogs und aus unserem Gespräch konnte ich viele nützliche Infos ziehen.

Da ich vor lauter Antreffen und Verquatschen etwas später zum Buffet kam, stand ich blöderweise vor leeren Schalen und wurde später am Tag doch tatsächlich durch eine Nussecke gerettet. Die heroische Retterin veröffentlicht bald den Blog >>Frau am Herd<<. Ich bin gespannt…

Severine von MamaontheRocks hatte über Twitter viele Selfies gefordert; als ich das verabredete Selfie mit ihr machte, musste ich doch sehr schmunzeln, denn ich bin mir relativ sicher, dass die Ärmste keine Ahnung hatte, wer ich eigentlich war. Aber dass sie dennoch furchtbar nett in mein Handy gelächelt hat, macht sie doch gleich nochmal eine Ecke sympathischer…

Beeindruckt war ich auch von der Speakerin Dr. Christine Finke, des Blogs mama-arbeitet, die im realen Leben noch viel sympathischer herüberkommt, als ich gedacht hätte. Vor ihrer Art, zu bloggen und „auch“ zu leben, habe ich große Hochachtung. Eine tolle Frau!

1463244472428Die unglaublich symphatische und positive Bea Beste von Tollabea gab mir ebenfalls viel neues Gedankengut durch ihren interessanten Vortrag und sogar einige persönliche Tipps für „Babykeks“.

Und grinsen kann sie genauso breit wie ich 🙂

Vor lauter Aufregung hätte ich übrigens am Anfang der Konferenz beinahe das Namensschild von Berits Blog gegriffen: Babyleaks. Aber mir fiel es gerade noch rechtzeitig auf und ich freue mich darüber, Berit kennengelernt zu haben, denn sie ist eine wirklich tolle Frau. (Lest doch mal in ihr Buch rein, mit dem amüsanten Titel: „Das Möhrchen Massaker“ von Berit Hullmann).

Natürlich waren unter den 110 #denkst-Teilnehmern so viele tolle Blogger dabei, dass ich gar nicht alle aufzählen kann. Also bitte nicht verstimmt reagieren, solltest „Du“ dich nicht in meiner Aufzählung finden. Von sämtlichen Speakern kann ich nur schwärmen – bitte schaut doch bei Interesse einfach auf der denkst.net-Seite vorbei und informiert euch über Inhalte und Personen bzw. Blogs. Es lohnt sich definitiv.

Der Abschluss vieler Blogger-Cafés und -Konferenzen bildet meistens das GoodieBag. Diese (es gab zwei: eins von #denkst und eins von Eltern) waren reichlich gefüllt mit tollen Sachen. Zusätzlich waren viele weiteren Sponsoren vor Ort, die nach unseren Gesprächen großzügig ihre Produkte verschenkt haben. Dafür an alle ein ganz herzliches Dankeschön.

Für mich war die #denkst eine tolle Sache und ich hoffe sehr, beim nächsten Mal wieder mit dabei sein zu können.

Sponsoren_denkst2016

Home sweet home

Als ich kurz nach neun zu Hause angekommen war, wurde ich freudig von meinen Jungs begrüßt und der Liebste war mehr als nur glücklich (und erleichtert), dass ich so unverhofft früh zurück war und wir den Sonntag noch ganz unserer Familie widmen konnten.

Auch wenn ich meine drei Männer vermisst habe, so freue ich mich jetzt schon auf das nächste Blogger-Event, an dem ich teilnehmen kann.

Eure Sabrina

 

Noch mehr Artikel über die #denkst, von deren Teilnehmern, findest du hier: denkst.net

 

Über die Autorin alle Artikel der Autorin anschauen

Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

8 KommentareHinterlasse einen Kommentar

    • Liebe Gordana,
      da müssen wir uns dann unbedingt vorher abprechen damit auch wirklich alles klappt. Freu mich schon.
      Ganz herzliche Grüße auch an deine Familie.
      Sabrina

  • Wie klasse ist das denn, Frau Grins-Weltmeisterin,

    da hätten wir doch wirklich mal zusammen fahren können, wenn ich gewusst hätte, dass Du aus LU bist. 😉

    Ich finde es schön, dass die denkst noch immer so sehr in Deinem Kopf herumgeistert, dass Du den Artikel jetzt veröffentlicht hast.
    Mir hat es dort auch gut gefallen (habe ich ja geschrieben) und ich freue mich schon auf zukünftige Treffen.

    Vielleicht nächstes Mal mein zweites Selfie mit Dir (das erste habe ich MamaOTR versprochen)? 🙂

    Ganz liebe Grüße aus Süd-RP
    Mädchenpapa

    • Lieber Mädchenpapa,
      au ja beim Selfie bin ich sofort dabei 😉
      Ich war schon so oft auf deinem Blog und habe nie ins Impressum gesehen. Uns trennen ja gerade mal 30 Minuten Fahrzeit. Da fahre ich ja teilweise länger zur Arbeit 😉
      Vielleicht ist ja demnächst mal wieder ein Bloggertreffen in unserer Nähe. Wenn ich etwas erfahre, dann denke ich an dich und gebe dir Bescheid.
      Bis dahin alles Liebe
      Sabrina

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