Ich habe mich bislang sehr erfolgreich vor dem grassierenden Pokémon-Fieber geschützt. (Aus Zeitfresser Gründen) Als ich noch „klein“ war gab es Pokémon-Karten (ihr wisst schon, so old School auf Papier gedruckt) und selbst für diese konnte ich mich einfach nicht begeistern.

Selbst in meiner Internet-Filter-Bubble bin ich nicht mehr sicher vor den kleinen Monstern, die nun scheinbar überall auf den Straßen, in der Luft und anderen, eigentlich gar nicht zu Fuß zugängigen, Orten zu finden und zu fangen sind.

 

Willkommen in der Pokémon-Familie

Tja, letztes Wochenende war es dann soweit. Mein fast sieben Jahre alter Sohn, wollte so unbedingt Pokémon spielen, dass der Liebste schwach wurde und sich mit dem Thema auseinander zu setzten begann. Mir wurde ganz schwach, als ich von den Datenlücken las, aber darüber soll es jetzt hier gar nicht geht. Nach langem hin und her und extrem viel Gebettel nennt nun eine neue App das Smartphone des Liebsten sein zu Hause.

 

Familie auf Monster-Jagd

Da stand die Babykeks-Familie nun auf der Straße, angeführt von einem sechsjährigen, der sich tierisch darüber aufregte, warum die Sonne so hell schien und das Display so dunkel war. Der Liebste erholte sich derweilen von den Irrungen und Wirrungen der komplizierten Installation. Wir hatten Glück und die drei Pokémons, die unser Großer fing, hatten sich gnädig gezeigt und auf zwei der nahe gelegenen Spielplätze versteckt, so dass unser Jüngster auch etwas davon hatte. Drei Monster waren seine Ausbeute und unglaublich viele von diesen Points an denen er Bälle auflädt, hat er auch abgeklappert. Zu mehr hatte es zeitlich und vor allem aus Akku technischen Gründen nicht gereicht.

 

Fazit eines Sechsjährigen

„Gut, aber nicht so gut“ war das abschließende Urteil unseres Sohnes. Er fand es doof das sich die Pokémons ja gar nicht wehren können beim „Kampf“. Außerdem muss man ja immer auf Papa warten, weil die nur auf seinem Smartphone funktionieren. Und die Tatsache, dass man dafür raus gehen muss störte ihn auch ein wenig. Smartphone und Tablet Spiele gehören für das Söhnchen nun mal auf das Sofa.

Mein Fazit zu Pokemon go

Datenschutzmäßig: Katastrophe;

Akku Verbrauch: Katastrophe;

Aufmerksamkeit im Straßenverkehr: für unseren Sohn nur unter strengster Aufsicht – sonst Katastrophe!!!

Beim Beobachten anderer Pokémon-Spieler war ich zum Teil schwer belustigt und manchmal beunruhigt.

Seltsamerweise spielen bei uns in der Gegend scheinbar bei Weitem mehr Erwachsene als Kinder. Generell fand ich das Spiel nicht so prickelnd und auch nicht sonderlich intuitiv, aber ich bin auch neu „hier“.

Unser 30-Minütiger ProbeLAUF war für uns vier nicht sonderlich befriedigend. Ich bin erleichtert, dass unser großer seither nicht mehr danach gefragt hat. Er möchte lieber Pokémon lieber ohne „go“ auf einer Konsole spielen. Mal sehen, ob wir das demnächst erlauben.

Als kleine Anmerkung: Ich bin total überrascht, dass meine Autokorrektur das Wort: Pokémon kennt und jedes Mal unterstreicht 😉

 

Spaß am Spiel

Ich möchte mit meinem Artikel definitiv niemanden den Spaß am Spiel verderben. Die Geschmäcker und Ansprüche sind eben sehr verschieden und wer wäre ich, wenn ich darüber urteilen wollte. Darum habe ich zum Abschluss noch etwas, über das ich zufällig im Netz gestolpert bin.

>>Für die schwer zugängigen Monster<< Bitte gern geschehen 😉

 

Lieben Gruß von einer realen Nicht-Pokémon-Spielerin 😉

                  

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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