Babykeks

Winnie Puuh der doofe Bär

Ich möchte ehrlich mit euch sein. Winnie und mich verbindet eine ausgeprägte Hass-Liebe. Eigentlich mag ich diesen völlig verblödeten Bär so gar nicht. Ich mag weder, dass er gelb ist (GELB! Warum nur?) noch dass er so schusselig ist noch – ach, was soll‘s. Aber anscheinend bin ich alleine mit diesem Umstand, denn viele meiner Bekannten und Freunde stoßen verzückte Laute aus, wenn es um den dicken gelben Bären geht. Selbst mein Eigenfleisch und -blut ist sehr angetan von den „Abenteuern“, die der Bär mit seinen Freunden im Hundert-Morgen-Wald erlebt. Man glaubt kaum, wie viel die beiden davon als Geschenke unterschiedlichster Art bereits von Verwandten und Bekannten bekamen.

Winnie-Puuh-Tag

Ich möchte euch also nicht verschweigen, dass heute (18. Januar) tatsächlich weltweit der „Winnie-Puuh-Tag“ gefeiert wird. Ich habe keine Ahnung, wie man solch einen Tag feiert, würde aber vorschlagen, evtl. ein Buch über eben diesen Bären vorzulesen oder vielleicht einen der Filme anzusehen, die zugegebenermaßen sehr süß gemacht sind für die lieben Kleinen. Aber zurück zum Thema.

Der Erfinder des Bären

Der Tag wurde zu Ehren des Erfinders gewählt. Alan Alexander Milne wurde nämlich am 18. Januar 1882 in England/London geboren. Um 1920 herum verfasste er dann die Geschichten über Pu, den Bären, welche dann später von Disney aufgegriffen und zu Winnie the Pooh, zu Deutsch: Winnie Puuh, gemacht wurden.

A. A. Milne erfand den Bären und seine Freunde für seinen eigenen Sohn Christopher Robin, den er ebenfalls in die Geschichten hineingeschrieben hat. Das hört sich doch mal so richtig klasse an. Gute Papa-Arbeit geleistet 😉

Spin-off

Zu meinem Glück gibt es ein überaus erträglicheres Spin-off zum Original. Disney hat mit der Animationsserie „Meine Freunde Tiger und Puuh“ eine etwas anspruchsvollere Serie hervorgebracht (auch wenn das sicherlich nicht schwierig gewesen sein konnte – man möge mir diesen leichten Anflug von Ironie nachsehen, aber in der Blogbeschreibung steht nun mal: authentisch). Dort wird mit Hilfe der cleveren Darby (ein echtes Mädchen) im Hundert-Morgen-Wald wahre Detektivarbeit geleistet. Es gibt mehr weibliche Tiercharaktere, der depressive Esel wird von einem missmutigen Bieber ersetzt und ohne die besserwisserische Eule passen das Stachelschwein und die Schildkröte richtig gut in den Cast.

Wenn eure Kleinen Winnie Puuh entwachsen, könnt ihr ihnen Darby, Tiger und Puuh anbieten, ohne selbst völlig zu verblöden. Es besteht unterhaltsame Hoffnung.

Feierlaune

Wenn ihr nun in Feierlaune seid, schnappt euch ein Honigbrot und lasst euch von Disneys gelben Bärchen unterhalten.

Seid ihr Winnie-Puuh-Fans oder eher in einer Hass-Liebe gefangen? 😉 Verratet es mir im Kommentarfeld.

Ich übe derweil mein Auswärts, Knicks und ab

Sabrina

 

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

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