Unser Hausbau ist geschafft

Wir haben es getan! Die Babykeks-Familie hat ihr Eigenheim bezogen. Es gab Tage, an denen ich nicht mehr wirklich daran geglaubt hatte. Endlich ist es geschafft und ich habe wieder Zeit und vor allem Energie, euch diese Zeilen zu schreiben.

Wir sind umgezogen und leben nun schon einige Tage in unserem Häuschen. Wir sind noch erschreckend weit davon entfernt, behaupten zu können, wir wären fertig, aber immerhin stehen die Betten und die Küche ist funktionsfähig.

Nach dem Umzug ist vor dem Stress

Jeder, der einen Umzug hinter sich hat, kennt sicherlich dieses kurze Gefühl der Erleichterung. Endlich! Es ist geschafft… Alle Möbel haben ihren neuen Platz mehr oder weniger unbeschadet angenommen und all die verzweifelten Wochen davor waren nicht umsonst gewesen. Und dann dreht man sich um und wird sich der Kartons bewusst, die darauf warten, ausgepackt zu werden. Und wäre dies nicht schon Aufgabe genug, gibt es ja da auch noch das „alte“ Zuhause, welches besenrein gemacht werden muss. Es scheint kein Ende zu nehmen.

Genießt erstmal euer Haus!

Ich kann euch keine Zahl nennen, wie oft mir gesagt wurde, dass ich doch jetzt bitte erstmal das neue Haus genießen soll. Es war sehr häufig, das könnt ihr mir glauben. Allerdings gestaltet sich die Situation so:

Wir haben Monate damit zugebracht zu planen, Angebote einzuholen, Arbeiten an Gewerke zu vergeben, Verhandlungen zu führen, Fehler versuchen, klein zu halten, geschwitzt, gebangt, geblutet (wortwörtlich), geschuftet etc. pp. Selbstverständlich würde ich jetzt gerne das Haus genießen, aber leider ist noch so viel zu tun, dass ich kaum weiß, wo mir der Kopf steht. Wir sehen im Moment nur die Kompromisse und das unglaubliche Pensum an Zeit, das wir investieren mussten. Es war überwältigend und muss von uns erst einmal verdaut werden. Das mit dem Genießen kommt hoffentlich und sicherlich noch. Im Moment sind wir allerdings noch im „Überlebensmodus“.

Bauverzögerung, Job und die Familie

Da sich unser Bau extrem verzögert hatte, musste ich babykeks.de auf Eis legen, um zu retten, was zu retten ist. Ich habe, genau wie mein Mann, während der gesamten Bauzeit Vollzeit durchgearbeitet. Unsere beiden Jungs mussten leider häufig auf gemeinsame Zeit mit Mama und Papa verzichten. Gäbe es Oma und Tante(n) nicht, wäre dies alles gar nicht durchführbar gewesen.

Obwohl der Liebste und ich unseren Jungs jede freie Minute geschenkt haben, lagen wir oft abends mit schlechtem Gewissen im Bett. Die Bauphase und nun auch die Zeit des Umzugs haben Spuren hinterlassen und ich setze alles daran, unsere geliebte „Normalität“ in unser neues Zuhause zu holen. Mit Kleinkind und jungem Schulkind ist das gar nicht so einfach.

Kinder und neue Umgebung

Wir haben unsere Jungs von Anfang an in unser Eigenheim-Projekt mit einbezogen. Sorgen haben wir von ihnen ferngehalten, soweit dies vernünftig war, alles Andere durften sie miterleben. Sie waren häufig mit auf dem Bau und wussten immer, mit wem sich Mama und Papa aus welchen Gründen gerade treffen mussten und sie „betreut“ wurden. Auf ihrem kindlichen Niveau waren sie stets hautnah am Geschehen beteiligt. Das Miteinbeziehen war für die Kinder sehr wichtig und hat uns Eltern meistens großen Spaß gemacht.

Ein Blick in die Zukunft

Wie werden ein Zuhause aus diesen wunderschönen „vier Wänden“ machen. Der Garten wird sicherlich eine enorme Bereicherung – nicht nur für unsere Jungs.

Und für euch und babykeks.de habe ich auch endlich wieder Zeit. Es ist kaum zu glauben, wie sehr es mir gefehlt hat, das Klappern der Tastatur zu hören, Bilder für euch zu erstellen und einfach diese wunderbare kleine Ecke im Netz für euch und für mich zu gestalten.

Juhu – ich bin wieder da!!! Wie erging es euch so in den letzten zwei Monaten? Erzählt mal…

Schwungvolle Drehung und ab ~

Eure Sabrina

 

Artikelbild Quelle: Pixabay

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

8 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Schön einmal wieder etwas von dir zu lesen! Es freut mich sehr, dass ihr nun einen großen Schritt weitergekommen seid, selbst wenn ihr noch nicht fertig seid. Nach dem Umzug müsst ihr zumindest nicht mehr zwischen den Wohnorten pendeln, was schon einmal Zeit spart. Die „Kleinigkeit“ wie Garten und Co. kann man auch „nebenbei“ machen. Ja, ich setzte die Anführungszeichen ganz bewusst… 😀

    Gute Nerven weiterhin und willkommen zurück!

    • Vielen Dank lieber bullion,
      positive Worte tun sehr gut im Moment.
      Die „Kleinigkeiten“ zerren gerade sehr an meinen armen Nerven 🙂

      Ganz liebe Grüße
      S.

    • Hallo Martina,
      tausend Dank, aber ich muss dich enttäuschen. Das Haus ist von pixabay 😉 Unseres ist noch nicht herzeigbar und ich glaube von Innen ist es in Ordnung aber von Außen stelle ich glaube ich keine Bilder online.
      Mit Lage und Aussehen unseres Hauses sind wir aber natürlich absolut zufrieden. 😉
      Trotzdem nochmals vielen Dank. Bis hoffentlich ganz bald
      S.

  • Schön mal wieder von dir zu lesen 🙂

    Die anderen haben leicht reden wenn sie sagen ihr sollt euer Haus genießen. Irgendwie ist man ja nie so recht fertig, vor allem zu Beginn muss man da ordentlich anpacken. Aus Erfahrung weiß ich, was nicht von Anbeginn an gemacht wird liegt ewig und 3 Tage herum 😉
    Also Kräfte sammeln und fertig machen, danach ist der Genuss umso schöner!

    • Liebe Margit,
      ach, es ist erfrischend endlich auch von „anderen“ zu hören, dass die Sache mit dem Genießen gar nicht so einfach ist (am Anfang)
      Vielen lieben Dank
      Herzlichst
      Sarina

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