Adventskalender selbst befüllen – dieses Jahr nicht!

Wenn ich so durch die deutsche Familien-Blogger-Szene klicke, dann lese ich die Tage von den wunderschönen, selbst befüllten Adventskalendern, die man den Kindern mit Hingabe und reiflicher Überlegung in Bezug auf den Inhalt überreichen wird.

 

Selbstbefüllte Adventskalender

Ja ich gebe es zu – das habe ich auch viele Jahre sehr gerne gemacht. Als meine Jungs noch jünger waren, haben die Äuglein geleuchtet und die kleinen Geschenke wurden innig geliebt und bespielt.

Irgendwie hat sich das aber leider in den letzten Jahren geändert. Der Schoko-Adventskalender von den Großeltern, war viel begehrter und wurde immer als Erstes geplündert am Morgen. Ich versuchte es das Jahr darauf mit anderer Füllung. Nachdem auch da die Schokolade siegte, war mein Enthusiasmus doch ein klein wenig gedämpft und ich kaufte einen „Themen-Adventskalender“, den ich auseinandernahm und einfach in den eigenen umfüllte.

 

Kalender, die nicht ins Schwarze treffen

Das kam ganz ok an aber wie schon erwähnt – der Schoki-Kalender machte erneut das Rennen. Die ganze Sache ist ziemlich enttäuschend für mich. Da mache ich mir jedes Jahr aufs Neue Gedanken, kaufte (sinnvolle) Kleinigkeiten, die aber leider nicht so ankommen bei meinen Jungs, wie ich es mir gewünscht hätte.

Da stellte ich mir natürlich in diesem Jahr die Frage, soll ich wirklich erneut Geld ausgeben, noch mehr Kleinigkeiten in die Kinderzimmer einziehen lassen, wenn die beiden doch mit einem Kalender aus Schokolade vollauf zufrieden sind.

Also beschlossen der Liebste und ich, dass wir dieses Jahr keinen selbst befüllten Kalender haben werden für unsere Jungs. Mal sehen, ob es ihnen überhaupt auffallen wird. Ich werde dir berichten…

 

Der Lemming-Effekt und Plan B

Trotzdem muss ich dir gestehen, dass sich das echt seltsam anfühlt. So, als würde ich meinen Kindern etwas vorenthalten. Mein rational denkender Teil, sagt mir, dass es die richtige Entscheidung ist, aber der emotionale Teil möchte, dass ich meine Kinder auch weiterhin mit Dingen überhäufe, die sie eigentlich gar nicht so wirklich brauchen und ganz offensichtlich nicht zu schätzen wissen.

So ganz ohne schaffe ich es aber nicht – darum habe ich einen Plan B. Diesen habe ich dir übrigens bereits verraten. Ich werde mit meinen Jungs eine Art Adventskalender-Basteln veranstalten. Wie genau das aussieht, kannst du sehr gerne in diesem Artikel nachlesen oder nachhören: „Adventskalender mal ganz anders“

 

Die Vergleichsfalle & das schlechte Gewissen

Eine weitere Sache nagt ebenfalls noch so ein bisschen an mir. Auch wenn ich es gar nicht mag, mich mit meinen tollen BloggerkollegInnen zu vergleichen, so fühle ich mich doch schlecht, wenn ich daran denke, wie superschön deren Adventskalender für die Kids befüllt worden sind. Einen hübschen Artikel kann ich dann dieses Jahr leider auch nicht zum Thema „selbstgemacht“ veröffentlichen. Das fühlt sich sehr eigenartig für mich an.

Aber ich habe mich dazu entschieden kein schlechtes Gewissen zu haben. In der Babykeks-Familie ist es in diesen Jahr nunmal so – weil es schlicht die richtige Entscheidung ist.

Wie ist das bei dir zu Hause? Selbstsbefüllter Kalender? Schoki-Kalender? Beides? Oder vielleicht eine ganz andere Versio? Erzähl doch mal…

Setzt sich erwartungsvoll mitten auf die Bühne

Deine Sabrina

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Liebe Sabrina, mal ehrlich,was grämst Du Dich?! Du schenkst doch mit Deinem Adventskalender das Schönste was Du schenken kannst, Deine Zeit. Natürlich haben die Mütter vorher schon jede Menge Zeit in den Adventskalender gesteckt. Du steckst die Zeit in Aktivitäten mit deinen Kindern. Glaube mir davon haben sie viel mehr als von einer gefüllten kleinen Tasche am Morgen.

    Herzliche Grüße von der Mama der Zeit mit ihren Kindern über alles andere geht. Deine Freundin Daniela

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