In der dieswöchentlichen Eltern-Kind-Blog-Parade-Aufgabe geht es um Kinder und Medien und wird von 1, 2, 3 und 4 Sponsoren (Links auf Wunsch der Sponsoren wieder entfernt) unterstützt. Die testmama schreibt recht passend, dass der Titel auch „Kinder und Technik“ hätte heißen können. Ich habe mir eine  kleine Sache herausgepickt, auf die ich tiefer eingehen möchte. Das iPad – durch Apps wie Youtube etc. ist es definitiv als Medien bzw. technisches Gerät anzusehen.

Babykeks‘ zweiter Geburtstag liegt nun auch schon wieder ein viertel Jahr zurück, doch schon davor konnte unser Kleiner spielerisch und scheinbar völlig selbstverständlich Mamas iPad bedienen. Mit Schnuller im Mund sitzt er für sein Leben gerne auf unserem riesigen Sofa und lässt seine kleinen Fingerchen über  das Gerät tanzen.

Am Anfang war ich davon völlig überrascht und wusste nicht so recht, wie ich mit dieser Fähigkeit, die er an den Tag legte, umgehen sollte. Die Tatsache, dass ein nicht einmal zwei Jahre altes Kind, das völlig ohne Hilfe, nur durch Beobachten und Abschauen bei Mama und Papa, Kinder-Apps aufrufen kann, kam mir schon etwas seltsam vor. Trotzdem schwang natürlich auch ein wenig Stolz darüber mit. Verwandte und Freunde, die ihn das erste Mal mit dem iPad sehen, sind stets völlig fasziniert und erstaunt.

Mittlerweile ist das iPad ein völlig alltäglichen „Spielzeug“ für ihn geworden. Zwar weiß er, dass Mama und Papa darauf besonders Acht geben und er es nur unter Aufsicht benutzen darf, doch die anfängliche, magische Anziehungskraft, die allem Neuen innewohnt, hat das iPad schon längst eingebüßt. Ich weiß dieses tolle Gerät wirklich sehr zu schätzen, denn es erleichtert mir Vieles. Beim Besuch in einem Restaurant oder auch bei kinderlosen Verwandten oder Freunden brauche ich nicht, Unmengen von Papier und Stiften mitzuschleifen und zig Pixi-Bücher, – das iPad alleine reicht, denn Babykeks hat darauf einige Mal-Apps (was so gesehen sogar umweltfreundlicher ist), mehrere Wimmel-Bücher und noch einige andere Applikationen, wie z.B. „Flashcards“, Memory-Spiele etc., die ihm die Zeit vertreiben. Dennoch möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass wir natürlich auch ein paar Spielautos etc. dabei haben, denn irgendwann mag er auch kein iPad mehr.

Was Youtube-Videos anbelangt, ist er ebenfalls schon ein kleiner Spezialist. Unsere Favoriten bestehen einzig und alleine aus von uns geprüften und für gut befundenen, kurzen Kindervideos wie z.B. „Der kleine Maulwurf“, „Die Sesamstraße“ oder gerne auch mal einen Trailer von „Cars“… Wenn er versehentlich auf ein „falsches“ Video gerät, sind wir Eltern immer gleich zur Stelle, und wenn es uns tatsächlich einmal entgeht, ruft er sogar nach uns, damit wir das wieder „reparieren“. Wir achten jedoch nach wie vor darauf, dass er nicht zu lange sieht, und TV ist nach wie vor Tabu für ihn. Gerade die Nachrichten im TV – aber auch im Radio – halten wir nach wie vor von ihm fern, denn das kann seine kindliche Psyche noch nicht wirklich verarbeiten.

Ich bin sehr froh, dass wir das iPad haben und (ganz wichtig) dass wir von Anfang an eine sehr robuste Hülle dafür gekauft hatten, denn es fiel schon öfter von diversen Tischhöhen. Ganz nebenbei möchte ich auch erwähnt haben, dass wir Eltern es natürlich auch für unsere Zwecke benutzen 😉

Heutzutage sind Touch-Pads eben selbstverständlich und Babykeks wächst in diese Art der Medien hinein, genau wie wir damals in CDs hineingewachsen sind, die meine Eltern für eigenartig hielten, während sie noch Kassetten und Schallplatten abspielten. Ich bin schon sehr gespannt, was für Babykeks‘ Kinder oder sogar Enkelkinder „normal“ sein wird in deren Zukunft. So normal das Internet heute für fast alle von uns ist, war es damals für meine Mutter beispielsweise der größte Horror, als ich begann mit „Fremden“ zu chatten. Sie sah mich täglich dahingerafft in irgendwelchen „Gräben“ liegen, weil ich nicht auf sie hören wollte und von diesem „gefährlichen Kram“ nicht die Finger lassen konnte. Mittlerweile hat sie ebenfalls ein facebook-Konto und sogar ein eigenes Kindle.

Es heißt nicht umsonst: „Fortschritt lässt sich nicht aufhalten“, also tue ich meinem Kleinen ein Gefallen und lasse ihn spielerisch hineinwachsen, damit er ohne Hindernisse in seiner Zeit leben kann.

Zu testmamas Frage, wie wir zu Fotos der Familie im Internet stehen, kann ich sagen: Ich stelle häufig Bilder von „uns“  in meine Artikel ein, allerdings nutze ich sehr gerne Programme, mit denen ich die Bilder verändern kann, damit mein Kleiner nicht überdeutlich erkennbar ist und die Bilder dafür umso  toller und besonderer aussehen.

Fazit: Medien und Technik gehören schlichtweg zum heutigen Alltag und ich bin der Meinung, dass, wenn wir Eltern eine gute Auswahl an dem treffen, was wir unsere Kinder sehen und bedienen lassen, dann wird sich das sicherlich ganzheitlich positiv auf sie auswirken

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Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

6 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Win ganz toller und wirklich interessanter Artikel, wie eigentlich immer, liebe Sabrina! Die Faszination von iProdukten hat bei uns zu Hause auch auf Fiona abgefärbt. Ich staune immer wieder, wie sicher sie mit dem iPhone umgehen kann und vor allem wie selbstverständlich das Aussuchen und Bedienen der Apps vonstatten geht. Aber wie du schon sagtest, Fortschritt sollte man nicht aufhalten. Da bin ich ganz deiner Meinung 😉

  • Das Foto sieht wirklich schön aus 😉 Ich gebe zu, dass mich dein beitrag etwas irritiert und ich zweimal nachgelesen habe wie alt babykeks ist … erstaunlich, was ein ipad alles kann denk ich einerseits, andererseits würd ich mir jetzt trotzdem keins zulegen, weder fürmich,noch für die kinder – vielleicht schlepp ich auch einfach zu gerne zig sachen mit mir rum 😉

  • Unser Großer bedient das IPhone besser als ich, dabei haben die Jungs es kaum in der Hand. Sie haben zwei Spiele (ein Puzzle und ein Suchbilderspiel) und können innerhalb der Spiele navigieren (und wo er nach draußen gelangt und wie er wieder ins Spiel kommt, weiß er auch :D)
    Ich fand das zu Beginn auch faszinierend, wie gut sie damit umgehen können, allerdings ist das eigentlich recht „normal“ – sie schauen es sich ab wie alles andere auch. 🙂

  • So ein IPad ist ja wirklich eine praktische Sache. Ich bin auch immer wieder erstaunt, wie schnell Kinder lernen mit Technik umzugehen und ich finds auch wichtig. Und wenn alles in nem normalen Maß bleibt ists doch toll. Vor allem ists gut dass man das IPad als Malbuch nehmen kann. Da find ich nichts schlimmes dran. Schließlich kaufen viele Eltern ja auch „Zaubertafeln“ für ihr Kind, ist ja auch nicht groß was anderes 😉

  • Vielen Dank für eure Kommentare
    Rebecca, Kerstin, Elli, Viv & Thomas!
    Über dieses Thema könnte man Stunden diskutieren aber ich denke, was ein Kind nicht kennt, vermisst es nicht und die Kleinen, die iPad & Co. zur Verfügung haben, halten es für so normal wie einen Backofen… 🙂
    Die Zeiten ändern sich, wie man so schön sagt und ob man mitgeht oder nicht, darf ruhig jedem selbst überlassen sein, denn ein Leben ohne Medien ist für viele unvorstellbar aber definitiv machbar.

    Lieben Gruß S.

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