WARUM???? Babykeks absolute Lieblingsfrage begleitet mich im Minutentakt. Einfach alles muss schlicht und einfach hinterfragt werden und „wehe“ die Antwort stellt Sohnemann nicht zufrieden…

Das Gute daran ist, dass es Google gibt, und ich gestehe, dass ich das Ein oder Andere mittlerweile auch dazu gelernt habe, aber anstrengend ist es trotzdem. Sein Wissensdurst ist beneidenswert und das Erstaunliche daran ist, dass er sich meine Antworten tatsächlich ALLE merkt. Ich wollte ihn testen und habe nach einiger Zeit nochmal nachgefragt und er wusste es tatsächlich noch und gab ganz „altklug“ seine Antwort.

Jedoch lernt er nicht aus all seinen Warum-Fragen etwas. Manche sind auch einfach nur „lästig“ und manchmal habe ich auch den leichten Eindruck, dass es Babykeks Vergnügen bereitet, hinter jede Antwort, die er von uns erhält ein weiteres „Warum“ zu stellen. Mehr als einmal habe ich auch schon ganz „unpädagogisch“ mit dem allmächtigen Abschluss „Weil Gott das so entschieden hat!“ geantwortet.

Mit „Gott“ kann er noch nicht ganz so viel anfangen. Dummerweise habe ich ihn wohl auch damit verwirrt, dass Gott „in seinem Herzen“ wohnt und in der Kirche auch. Das findet er seltsam und meine Erklärungsversuche haben ihn nicht beschwichtigt. Er fand es blöd, dass er immer laut sein darf, wenn Gott im Herzen wohnt, aber nicht, wenn er gerade Mal in der Kirche ist… Ich warte einfach mal ab und versuche es in naher Zukunft erneut.

 

Sein Trotzverhalten hat sich auch nicht wirklich gebessert. Er ist nach wie vor extrem störrisch und provoziert uns völlig berechnend mit seinem Verhalten. Leider hat er sich von „großen Kindern“ auf dem Spielplatz das Spuken abgeguckt,  und weil er verstanden hat, dass wir Spuken nicht tolerieren, macht er es während seiner Wutanfälle in voller Absicht. Nach den anfänglichen Schimpftriaden bin ich jetzt zum Ignorieren übergegangen und damit haben wir mehr Erfolg. Hoffentlich ist diese eklige Sache bald ausgesessen.

 

Eine recht angenehme Neuerung hat sich beim morgendlichen Aufwachen eingespielt. Babykeks ruft uns nicht mehr morgens, sondern verlässt (im Schlafsack) sein Bett und kommt zu uns ins Schlafzimmer. So können wir immer noch ein paar schöne „Kuschelminuten“ im Bett herausschlagen, bevor es in den Alltag übergeht.

 

In Sachen Spracherwerb hat unser Keksi seine Leidenschaft für das Steigern entdeckt. Die Sachen sind nicht nur „toll“ sondern „noch toller“! Nicht alles, was er steigert, ist steigerungsfähig, aber er lernt schnell und hat große Freude daran. Auch versucht er sich im Verstehen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch hier kommt er hin und wieder etwas durcheinander, aber in den meisten Fällen liegt er richtig und entwickelt schon jetzt ein sehr gutes Gespür für „die Zeit“. Mein Liebster und ich sind immer sehr beeindruckt.

 

In letzter Zeit singt er auch gerne vor sich hin. Oftmals einfache Tonfolgen ohne Text, aber immer wieder gerne mal „O Tannenbaum“. Unser Lieder-Repertoire ist  wirklich groß, aber Babykeks hat nun mal seine Lieblingsstücke und die Jahreszeit ist im völlig einerlei.

 

Das Zusammenspielen mit anderen Kindern wird immer „vorfallsfreier“ und er freut sich sehr darauf, bald in den Kindergarten gehen zu dürfen. Sein Bedürfnis nach Nähe bringt er ebenfalls immer deutlicher zum Ausdruck und holt sich seine Streicheleinheiten dann von uns ab, wenn ihm der Sinn danach steht.

 

Er ist derzeit sehr anstrengend und einfach wunderbar verkuschelt. Aber extreme Gegensätze gehören eben in die derzeitige Phase seiner Entwicklung hinein. Im nächsten Monatsbericht wird er schon ein „Kindergarten-Kind“ in der Eingewöhnungs-Phase sein.

Wie schnell die Zeit doch vergangen ist!

 

                     

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Dieses WARUUUUM kommt mir irgendwie bekannt vor. Unser Sohn fragt auch ständig und in einer Tour und schiebt seinen Fragen gerne ein „Warum“ hinterher. Das ist manchmal wirklich anstrengend, gehört – wie du es schon gesagt hast, aber einfach dazu. Ich bin gespannt, wie sich dein Kind in den Kindergarten eingewöhnen wird und drücke euch die Daumen, dass die Eingewöhnungsphase schnell und unkompliziert vorrübergehen wird.

    • Huhu,
      vielen Dank für deine netten Worte – ich bin auch schon gespannt, wie die Eingewöhnungs-Phase ablaufen wird und natürlich werde ich auch ein wenig darüber berichten 🙂
      Ich freue mich immer sehr über Kommentare, die mir aufzeigen, dass es nicht nur „uns“ so geht 😉
      Schöne Woche dir und deiner Familie…
      Herzlichst Sabrina

      • Ach, ich glaube durch die „Warum-Phase“ müssen fast alle Eltern und sie kann ja auch ab und an ganz witzig sein. Aber es tut gut zu wissen, dass man nicht „alleine“ ist.

        Danke, ich wünsche dir und deiner Familie auch eine schöne Woche!

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