Babykeks gehört definitiv zur Gruppe Kinder der Vitamin-Verächter. Ihn für Gemüse oder Obst zu begeistern, ist wahrlich eine Herausforderung. Sehr häufig bin ich nun schon im Netz über immer denselben Tipp gestolpert:
Obst verpackt in Schokolade!!!
Ich selbst liebe „Schoko-Früchte“ und dachte mir vor Kurzem, dass ich dies doch eigentlich auch mal Babykeks anbieten könnte. Für unseren ersten Testlauf wählte ich leckere rote Erdbeeren und machte mich an die Arbeit.
Übrigens auch eine tolle Sache, um übrig gebliebene Weihnachtsmänner oder Schoko-Hasen zu verwerten. 

Zutaten:

– Erdbeeren (es gehen aber auch alle anderen aufspießbaren Früchte)
– (dunkle) Schokolade zum Einschmelzen oder auch Kuchenglasur

Material:

– große Holzstäbchen
– Wasserbad für die Schokolade
– Löffel zum Verteilen
– Küchenrolle
– Topf o. Ä. zum Auskühlen

Und so macht ihr eure eigenen Schoko-Früchte:

 

Frucht (Erdbeeren, Äpfel, Bananen etc.) waschen und ggf. in „aufspießbare“ Stücke schneiden.
Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Die Fruchtstücke vorsichtig aufspießen. Anschließend die Schokolade darüber laufen lassen und evtl. Lücken nochmal extra ausbessern.
Ich habe jeden einzelnen Spieß über einen Topf gehängt und diesen dann zum Kühlen gestellt.
Sobald die Schokolade ausgekühlt ist und nicht mehr schmiert, ist der Schoko-Früchte-Spieß fertig.
Eignet sich super als Nachtisch oder kleine Nascherei für zwischendurch und natürlich ganz besonders für Kindergeburtstagsfeiern.
Babykeks hat sich allerdings nicht linken lassen. Er schleckte die Schokolade von den Erdbeeren (, die er für mich auf völlig unbegreiflicher Weise nicht mag)  und legte die Frucht dann weg. Erst als ich es mit Äpfeln probierte, biss er im wahrsten Sinne des Wortes an.
Ich empfehle dunkle Schokolade, weil sie mir persönlich besser schmeckt und ganz nebenbei auch weniger Zucker als „normale“ oder gar weiße Schokolade enthält, aber das ist natürlich Geschmacks-Sache.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und falls jemand einen Tipp für Gemüse hat, der nicht mit „Gesichter gestalten“ oder „Unterpürieren“ zu tun hat, wäre ich für einen Kommentar äußerst dankbar 😉

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Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Hey, definitiv ne gute Idee :-). Gott sei Dank isst unser Kleiner momentan wenigstens etwas Obst und Gemüse. Aber wenn mal wieder eine Obst-Verweigerungsphase kommt, dann werd ich das sicher auch mal ausprobieren.

    Mhh, mit Gemüse ist das so eine Sache. Unser Kleiner mag keine Kartoffeln…. Nur Kartoffelsuppe und Kartoffelbrei. Wenn es dann aber mal Salzkartoffeln gibt, werden die erstmal demonstrativ zur Seite geschoben 😉 Teilweise klappt es, wenn ich ihm sage, dass das ja gar keine Kartoffeln sind, sondern nur „gelbes Fleisch“. Ist vielleicht nicht die Beste Lösung sein Kind anzuflunkern, aber was soll ich sagen? Es hilft oft! — Naja, zumindest noch 🙂 LG

    • Huhu,
      LOL – gelbes Fleisch… unglaublich das es tatsächlich klappt. Babykeks schmeckt einfach alles raus was er nicht mag, selbst wenn ich es so gut wie möglich verstecke… Er mag auch keine Kartoffeln – leider nicht mal Kartoffelbrei – die einzige Form in der er Kartoffeln isst, ist natürlich frittiert, tja- wie auch sonst…
      Danke für dein lustigen Kommentar 🙂

      Herzlichst Sabrina

  • Hehe, ja, ich finds auch recht komisch, vor allem, weil mein Kleiner ja meist auch beim Kartoffelschälen- und schneiden zuschaut 😉 Aber manchmal denke ich auch einfach, dass ihm die Antwort gefällt und er deshalb dann isst.

    Heute hat aber etwas ganz anderes zu einem tollen Essens-Tag geführt! Mein Kleiner hat den ganzen Tag gefuttert und sogar sein Mittag- und Abendessen komplett leer gegessen. Und das obwohl es u.a. Kartoffelsalat gab, den er nicht mag. Ich habe, nachdem er nur noch lustlos sein Essen hin und her geschoben hat, alles gemischt, und in der Mitte dann geteilt, so dass es die zwei Fraktionen auf dem Teller gab „links“ und „rechts“. Und dann durfte mein Sohnemann immer entscheiden, von welcher Seite des Tellers er jetzt essen will und wenn eine Seite dann schon ganz klein war, hat die jeweilige Seite sich gefreut und die andere Seite wollte auch so klein werden…… Hat super funktioniert und mein Kleiner hatte viel Spaß dabei und hat so gar nicht wirklich gemerkt, dass er da grad Kartoffeln isst und vor allem, wie schnell der Teller leer war :-)Liebe Grüße, Janine

    • Huhu,
      clever clever – sag ich da nur 🙂
      Wenn Babykeks soooo viel isst, muss ich meistens kurz darauf neue Kleidung kaufen gehen 😉

      Liebe Grüße
      Sabrina

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