Mit seinen zweieinhalb Jahren hat Babykeks völlig ohne Mamas Hilfe, nur durch meine verbale Anleitung, Kresse gepflanzt, gegossen und später als selbstgemachten Aufstrich gegessen.  

 

Ich möchte Babykeks beibringen, dass Lebensmittel „nicht aus dem Supermarkt kommen“, sondern irgendwo angepflanzt bzw. gehalten wurden. Mit Tomaten auf dem Balkon, Petersilie und Basilikum im Topf kann man gut einsteigen, aber die Möglichkeit dem Kind zu zeigen, wie etwas von einem winzigen Samenkorn zu einer „großen“ Pflanze wird, geht kaum schneller als mit Gartenkresse.

Aber seht selbst: 

Material:

  • Kressesamen
  • Schälchen o. Ä.
  • Wattepads
  • Wasser

Babykeks hat bereits das Aufstellen unserer Schälchen großen Spaß bereitet.

Vorsichtig legte er dann die Wattepads in die Schalen und drückte sie am Boden fest. (Dieses sensorische Spiel bereitet allen Kindern Freude.)

Der aufregendste Teil ist natürlich IMMER der mit dem Wasser 😉

 

Die Samenkörner „fühlen sich komisch“ an, befand mein Söhnchen, aber wohl sehr interessant.

Das Verteilen auf die Schalen war eine knifflige Sache und forderte seine gesamte Konzentration. Danach sah er mich stolz an und grinste!

Das erneute „Angießen“ der Samen fand er doppelt spitze…

Jeden Morgen haben wir zusammen ganz genau geschaut, wie sich die Samen entwickeln…

Zwar war er sehr beeindruckt, was aus den kleinen braunen „Kugeln“ wird, aber trotzdem war die Sache viel zu langsam für ihn 😉

Am Tag Vier ist ihm aufgefallen, dass diese Pflanzen ja sogar riechen…

Tag Fünf ist irgendwie verschwunden, aber am sechsten Tag hätte Babykeks am liebsten schon „geerntet“…

 

Und am siebten Tag haben wir gemeinsam einen leckeren Radieschen-Kresse-Frischkäse-Aufstrich im Thermomix gezaubert… Lecker, lecker…

                           

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Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

6 KommentareHinterlasse einen Kommentar

    • Huhu Vivi,
      jap, Kresse ist wie „Unkraut“ wächst quasi auf allem 😉 Mit Küchenrolle/Taschentücher gehts es übrigens auch, aber die Watte fand ich besser für Babykeks‘ Motorik.
      Übrigens machen wir das jetzt auch immer zu Ostern. Dann hat mein Kleiner ein „echtes“ Osterkörbchen;)
      Die Samen haben wir bei Lidl für 35 Cent gekauft und den Rest hatten wir zu Hause…
      Wie wäre es, wenn du mit Fiona auch loslegst und einen schönen Artikel darüber verfasst – mit Bildern natürlich 😉
      Herzliche Grüße
      S.

    • Hi Sina,
      danke schön! Jetzt, da auch endlich unsere Balkon-Tomaten essbar sind, staunt Babykeks noch mehr über „die Wunder der Natur“. Leider isst er trotzdem immernoch kein Salat 😉
      Liebe Grüße
      S.

  • Das ist eine nette Idee. Bei Kresse hole ich mir übrigens auch meine Erfolgserlebnisse. Was auch leicht geht ist Paprika – das haben wir im letzten Jahr versucht. Wahrscheinlich waren wir zu spät dran, denn unsere Pflanzen haben sich nach einigen Wochen dann nicht wirklich weiter entwickelt und auch keine Paprikas bekommen. Aber vielleicht war einfach die Balkonluft nicht so gesund für die.
    Herzliche Grüße aus Wien

    • Hi,
      hm, ich denke nachdem Babykeks seine „Leidenschaft“ fürs Anpflanzen entdeckt hat, werde ich deinen Tipp mit den Paprika nächstes Jahr gerne in die Tat umsetzten. Wenn es nach ihm ginge, wäre unser kleiner Balkon schon längst ein Gewächshaus – das Gießen ist übrigens genau so spannend wie das pflanzen 🙂
      Vielen Dank für die netten Worte.
      Herzliche Grüße
      Sabrina

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