Ja, derzeit geht es auf dem Babykeks-Blog recht krankheitslastig zu, aber ich verbuche das unter Phase und garantiere Besserung.

HandinHand

Eine seiner Fieber-Nächte war ganz besonders schlimm. Babykeks gehört zu den Kindern, die sehr schnell Fieber bekommen. Im Grunde eine gute Sache, denn das Fieber „brennt“ Bakterien und Viren fort – zumindest im Idealzustand. Wenn aber das eigene Kind um fünf Uhr in der Früh nach einem ruft, weil es ihm zu heiß ist, du schnell Fieber misst und dich auf dem Display die Zahl 41 anglotzt, dann ist Schluss mit lustig und du musst funktionieren.

 

Als Erstes habe ich nochmals im anderen Ohr gemessen und mich überzeugt, dass kein Fehler beim Messgerät vorliegt, danach sofort Keksilein das Oberteil ausgezogen, zum Liebsten ins Ehebett gebracht, um dann nach dem Fiebersenkenden-Saft zu suchen.

 

Ich habe mir angewöhnt, jede Fiebermessung mit Uhrzeit (& Datum) niederzuschreiben, damit ich niemals den Überblick verliere. So wusste ich dann auch, dass ich gerade mal 7 Stunden zuvor einen Ibuprofen-Saft gegeben hatte und somit auf Paracetamol umsteigen musste.

 

Untypischerweise schluckte Babykeks den Saft anstandslos, was ein weiteres beunruhigendes Zeichen in meinen Augen darstellte. Wir deckten ihn mit einer leichten Decke zu und öffneten die Fenster. Die kühle Luft tat ihm spürbar gut, da jedoch das Fieber natürlich nicht „sofort“ sank, entschlossen wir uns zum Wadenwickel. Als er auch das einigermaßen ohne Gegenwehr über sich ergehen ließ, waren meine letzten Zweifel hinfort gespült, dass mein kleiner Liebster sich richtig schlecht fühlen musste.

 

Die Kombination aus Fiebersaft und Wadenwickel zeigte nach knapp 20 Minuten Wirkung. Die Temperatur sank auf 38,9°. An sich noch hoch, aber allemal besser als 41!!!

 

Wir gaben ihm viel zu trinken und hielten stets ein Auge auf ihn, während sein Fieber langsam nachließ.  Ich hatte große Angst davor, dass er einen Fieberkrampf bekommen könnte, und spürte, wie ich (als das Schlimmste vorüber war) sehr unruhig wurde.

 

Mein Liebster und ich sind ein sehr eingespieltes Team. Ich bin immer froh, wenn er zugegen ist, in solchen Augenblicken.

Am nächsten Morgen ging es Babykeks schon viel besser. Seine Augen waren nicht mehr glasig und sein kleiner Körper glühte nicht mehr. Als ich seine Temperatur maß, war ich beruhigt. Gerade mal 37,3°.

 

Ich bzw. wir gehören zu den Leuten, die sich gerne auf der „sicheren Seite“ wissen, darum hatten mein Liebster und ich uns schon vor Babykeks‘ Geburt eingehend darüber informiert, wie man auf bestimmte Symptome (im jeweiligen Alter des Kindes) reagiert. Dieses Wissen lässt uns in „Extrem-Situationen“ ruhig bleiben. Ich kann allen Eltern nur immer wieder empfehlen, sich zu wappnen…

 

Das zittrige Aufatmen danach gehört stets zum Elternsein dazu. 

                                 

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Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

6 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Wahnsinn, ich bewundere eure Gelassenheit bzw euer Funktionieren in solchen Extremsituationen!! Ich glaube, ich hätte mein Kind geschnappt und wäre aus Panik angesichts der Zahl (41!!) ins Krankenhaus Gefahren…aber gut, dass ihr das auch so gemeistert habt und so ein tolles Team seid! auch weiterhin: gute Besserung!! <3

    • Huhu,
      naja, die im Krankenhaus können auch nicht mehr machen, als Fiebersenkende Mittel geben und „Kühlungsmaßnahmen“… aber glaub mir, wenn das Fieber nicht nach einer viertel Stunde runter gegangen wäre (oder er noch jünger wäre), dann hätten wir Keksilein auch geschnappt und ihn zu einem Arzt gefahren…

      Heute geht es und beiden auch den ersten Tag wieder viel besser. Waren sogar einkaufen… Himmel- wie ich soziale Kontakte vermisst habe nach 2 Wochen „Zwangsaufenthalt“ zu Hause.

      Liebste Grüße
      Sabrina

    • Hi MamaWunderlich,
      das ist ja beneidenswert… und hoffentlich bleibt es auch so 🙂
      Danke für die Besserungswünsche…
      Liebe Grüße
      Sabrina

  • Ich glaube ich wäre mit unserem Kleinen sofort ins Krankenhaus gefahren, unser ist aber auch erst 14 Monate, wie alt ist denn dein süsser?

    Ich denke aber auch, dass man als Mutter auch merkt, wann nichts mehr hilft und man kennt ja auch sein Kind wenn es dem zu schlecht geht.

    • Hi Mama2012,
      Babykeks ist knapp über drei Jahre alt. Wäre er jedoch noch so jung wie dein Kind, wäre ich natürlich auch gleich mit ihm ins Krankenhaus. Und ich gebe dir auch völlig recht, dass wir Eltern ein gutes Gespür für unsere Kids haben gerade wenn es um Krankheiten geht… Danke für dein Kommentar 😉

      Ganz liebe Grüße
      Sabrina

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