Ganze vier Tage habe ich nun nicht mehr auf meinen Blog gesehen. Weder die Statistik noch Kommentare etc. kontrolliert und „schuld“ ist mein kleines Söhnchen. Aber jetzt endlich hatte ich kurz Zeit für ein Lebenszeichen…

  Babykrümels erste vier Lebenswochen waren geprägt von Schlafen, Essen, Staunen, doch jetzt fordert er mich gerade ganz extrem. Das Bäuchlein lässt ihn leiden und die Welt ist einfach viel zu interessant, um sie nicht immerzu erleben zu wollen, auch dann, wenn die Augen schon von alleine zufallen möchten und der ganze Beobachtungsstress in Schreiattacken und völliger Verausgabung enden.

 

Wenn dem Babykrümel jedoch seine Umgebung und die derzeitigen Erlebnisse zusagen, ist er selbstverständlich purer Puderzucker.

 

Ich hatte großen Respekt vor der neuen Situation mit zwei Kindern und wurde positiv überrascht. Es ist weniger tragisch, als ich angenommen hatte. Das liegt natürlich auch ganz klar noch an der Tatsache, dass ich das Baby mit Milch und viel Körperkontakt immer rasch zufrieden stellen kann und es noch sehr viel schläft über Tag.

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Hinzu kommt, dass ich körperlich auch nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen bin, wie es damals bei Babykeks der Fall gewesen war, und bis auf den Schlafmangel soweit alles stressfrei verläuft. Einige Dinge müssen sich natürlich noch einspielen. Alleine mit zwei Kindern Einkaufen gehen, tue ich mir ganz bewusst nicht an und erledige das nur mit dem Liebsten zusammen oder bitte meine Eltern, mir Kleinigkeiten mitzubringen.

Das „um-Hilfe-bitten“ fällt mir dieses Mal nicht so schwer, wie bei Kind Nummer eins. Generell bin ich viel gelassener in fast jeder Hinsicht und selbst der große Babykeks bringt mich nicht mehr so schnell auf der Ruhe, wie vor Babykrümels Geburt.

Zwar ist es mir schon peinlich, wenn Besuch kommt und das Geschirr von zwei Tagen die Küche verunstaltet, aber ich sehe das Verständnis in den Augen der Anderen und versuche, mir selbst kein schlechtes Gewissen einzureden. Es gibt andere Prioritäten derzeit und im Grunde läuft sogar der Haushalt, zwar schleppend, aber immerhin fast nebenbei mit. Immer wenn man Zeit und Kraft da sind, erledige ich etwas, und wenn Krümelchen aufwacht, bleibt der Rest eben liegen.

Ich versuche, jede Sekunde mit meiner Familie und ganz besonders mit meinem Baby zu genießen, denn ich weiß, wie schnell diese „Phase“ vorbei sein wird.

 

Auch wenn ich mir wünschen würde, noch viel weniger Verpflichtungen zu haben, um mich noch mehr auf mein Baby und die Genesung im Wochenbett konzentrieren zu können, so muss ich doch gestehen, dass ich derzeit sehr zufrieden mit der Entwicklung in meiner Babykeks-Familie bin.

 

Hoffentlich bleibt unser Leben zu viert derart entspannt. Drückt uns die Daumen!

 

Bis bald Eure

Sabrina 

               

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Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Meine Daumen sind gedrückt. Ich wünsche dir bzw. euch auch viel Kraft für die anstrengenderen Tage, die bestimmt kommen werden. Und die Erkenntnis, dass die schönen Tage umso mehr zu genießen sind! 🙂

    • Lieber bullion,
      genau das muss man sich einfach hin und wieder ins Gedächtnis rufen, wenn man einen „harten“ Tag hinter sich hat. Vielen Dank für das Daumen drücken 😉
      Herzliche Grüße
      Sabrina

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