In dieser Woche geht es um kranke Kinder, Erholungsmöglichkeiten für uns Eltern und Freizeitbeschäftigungen mit unseren Kleinen.  Doch bevor ich mit meinen Berichten beginne, möchte ich euch noch die Sponsoren der Woche vorstellen, ohne die es diese tolle Parade nicht geben würde.

Einen der Sponsoren kennt ihr Leser bereits aus meinem Artikel „Glück gehabt“. Denn vor einiger Zeit haben wir über den schönen Blog „Zwillingswelten“ super tolle Kinder-Crocs  von Bergfreunde gewonnen. Sponsor zwei ist  Wellnessium. Wie immer gelingt es der „testmama“ sehr gut, passende Sponsoren zum Thema aufzutun. Nummer drei passt ebenfalls super zum Thema „kranke Kinder“, denn Pflasterkoffer sorgt für ausreichend Verbandsmaterial. Und zu guter Letzt etwas sehr Tolles: MeinLilalu sponsert ein super geniales Steckenpferd, welches ich wirklich gerne für meinen Kleinen gewinnen würde. So und nun zum Thema…

Babykeks ist „Gott sei Dank“ ein sehr gesundes Kind. Zwar hatte er auch schon Mal eine Bronchitis und hin und wieder Fieber, aber nichts, was uns riesen Sorgen bereitet hätte. Mein Liebster und ich vertreten die Meinung, dass Fieber  „gut“ für den kranken Körper ist, und wir geben erst dann senkende Mittel, wenn es wirklich über die kritische 38-Grad-Marke geklettert ist. Um gar nicht erst dahin zu kommen, helfen Omas Hausmittelchen, wie z.B. ein Wadenwickel meist recht gut. Was allerdings nicht heißen soll, dass Babykeks davon begeistert wäre – ganz im Gegenteil. Was uns jedoch Sorgen macht, sind Verletzungen. Unser kleiner ist ein ganz Wilder und wir waren, als er noch jünger war, wirklich häufig mit ihm in der Notaufnahme, weil er sich beim Toben den Kopf angeschlagen hat etc. Aber auch das hat signifikant abgenommen, denn nach so vielen Stürzen weiß man als Mutter selbst irgendwann ganz genau, ob es schlimm ist oder ob Kühlen und Ruhen ausreichen werden.

In Sachen Globuli bin ich mit mir selbst uneins. Während meiner Schwangerschaftsübelkeit haben sie mir leider gar nicht geholfen, aber dennoch habe ich Babykeks Osanit-Kügelchen während der Zahnung gegeben, und in Kombination mit dem tollen Mammut-Zahnungs-Gel hat es ihm große Linderung verschafft. Daher halte ich mich bei Globuli (auch wegen Unwissenheit) lieber zurück. So – schnell drei Mal auf Holz geklopft, damit Babykeks weiterhin so gesund bleibt und „husch“ zum nächsten Thema.

Wellness und Entspannung für Mama und Papa. Ach, da musste ich doch gleich mal tief seufzen. Wie gut uns Wellness doch tun würde… aber nun ja, selbst ist die Frau bzw. der Mann, und da wir leider keine Zeit für häufige Entspannung und eine super ausgeglichene Lebensweise haben, muss es eben ein schönes Schaumbad, hin und wieder mal eine Thai-Massage und seltene und hoch geschätzte Abende zu zweit tun, wenn unser Kleiner bei Oma und Opa ist. Wir nutzen generell  unsere rare, freie Zeit viel intensiver als „früher“ und haben gelernt, auch Kleinigkeiten zu genießen. Doch lasst mich schnell zu Thema drei wechseln, denn sonst verfalle ich noch in Tagträumen – und dafür ist Babykeks‘ Mittagsschlaf einfach zu kurz 😉

Es geht um Freizeitangebote. Wir versuchen, unserem Kleinen so viel Routine und Rituale zu verschaffen, wie er in seinem Alter eben noch braucht. Darum ist unsere Woche sehr strukturiert. Wir besuchen an zwei Vormittagen jeweils eine Eltern-Kind-Gruppe oder treffen uns mit der alten „PEKiP-Gruppe“. Ein Tag ist ein purer Mama-Kind-Tag, bis Papa abends heimkommt und Abwechslung gibt es fast nur am Wochenende. Dann geht’s in Tierparks, auf Spielplätze, Freunde und Verwandte besuchen, aber gerne auch mal ganz gemütlich zu Hause mit Mama und Papa herumlungern und nur tun, auf was wir Lust haben. Da wir in der Stadtmitte wohnen, sind unsere Ausflüge meist autogebunden, doch eine Fahrt in die schöne Pfalz ist der Aufwand allemal wert. Im Sommer genießen wir die Ruhe in unserem Garten und das Wissen, dass Babykeks (und seine kleinen Gäste) in einem sauberen und ungefährlichen Sandkasten mit ausreichend Sonnensegel etc. völlig ungestört spielen können. Leider sind die Spielplätze in unserer Umgebung schmutzig und teilweise auch gefährlich, dass wir lieber Spielkameraden einladen und die Zeit im Garten verbringen.  Das Klettern auf maroden Baugerüsten und Buddeln im Sand, in dem vorher Hunde waren, findet er auch nicht so spannend, wie im Garten Tiere zu entdecken, Blumen zu gießen und all die anderen faszinierenden Dinge, die ein zweijähriger in der freien Natur entdeckt.

Um glücklich zu sein, muss man eben nur den richtigen Mittelweg für sich und seine Familie finden, dann übersteht man auch das Kranksein, nimmt gerne hin und wieder, ohne schlechtes Gewissen, eine kurze Auszeit und kann dann auch wieder jede freie Minute zusammen genießen. Aus den richtigen Dingen Kraft schöpfen, ist mitunter ein schwer zu erreichendes Ziel, aber wenn man die eigene Balance findet, spart man sich viel Energie und Zeit, die man später mit seinen Lieben auf schöne und stressfreie Weise verbringen kann. Und irgendwie zähle ich das auch ein bisschen zu Wellness 😉

Über die Autorin alle Artikel der Autorin anschauen

Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

10 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Wow dein Abschlussfazit ist wirklich schön…Wir freuen uns auch schon auf die ersten Sommertage im eigenen Garten. Letztes Jahr war Maximilian ja gerade erst frisch geschlüpft da war ausgiebiges Sonnenbaden und der Sandkasten also noch kein Thema ;).

    • Vielen Dank Katrin! Wir haben Babykeks von Anfang an mit in den Garten genommen aber natürlich mit übervorsichtigen Maßnahmen zu seinem Schutz 😉 Es hat uns alles gut getan und ich bin seither der Meinung das ein Garten (sobald man ein Kind hat) einfach unbezahlbar ist 🙂 LG Sabrina

    • lach – ja das sagt mein Liebster auch öfters und Babykeks fragt sogar nach seinem Gefährt, jetzt wo es im Gartenhaus überwintert. Aber der Sommer naht… 🙂

  • Babykeks, das ist süüüüßßß – ich hoffe, ihr nennt den kleinen Mann auch im echten Leben manchmal so, das ist wirklich goldig :-)Weiterhin wenig Krank-Sein für Babykeks und den Rest der Familie, das wünscht euch Sina

  • Hallo,
    ich muss zuerst ein bisschen schimpfen, weil es die Parade natürlich auch ohne Sponsoren gäbe, man würde nur nichts gewinnen außer Erkenntnisse 🙂

    Ich glaube ja, dass Kinder sich auch durch den Zucker in den Kugeln beruhigen und weil sie etwas zum Lutschen haben (aber das schreibe ich selten öffentlich :D), – ich hätte nichts dagegen, wenn uns Globuli helfen würden, aber sie tun es nicht. 🙁

    Ich mag deinen letzt Absatz auch gerne, danke dafür!

    • Oha. Schande über mein Haupt, liebe Kerstin – aber gut zu wissen, dass es auch ohne Sponsoren ginge 😉 Und danke für dein Kompliment 😉 LG S.

Verfasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die erforderlichen Felder sind mit einem * markiert.