Babykeks und ich sind mittlerweile ein richtiges Dream-Team geworden in Sachen Backen. Er liebt es, den Teig rühren zu dürfen, und ist stets völlig fasziniert von der Küchenwaage.

 

Natürlich ist gerade in der Küche größte Vorsicht geboten. Mein Mann und ich haben einige Zimmer unserer Wohnung scherzhaft zur „Death-Zone“ erklärt. Neben dem Arbeitszimmer und Bad ist die Küche da natürlich dabei. Der heiße Herd, scharfe Messer, diverse Chemikalien etc. haben Verletzungspotential. Zwar ist alles so gut wie möglich gesichert, hochgestellt und abgeschlossen, aber Kinder sind extrem erfinderisch und aus diesem Grund haben wir nach wie vor ein Türgitter vor der Küche, damit Babykeks immer wachsam kontrolliert wird, wenn er den Raum betritt.

 

Kinder in die täglichen Abläufe miteinzubeziehen, halte ich für sehr wichtig. Darum kochen und backen wir gerne und oft zusammen. Hin und wieder verliert Babykeks auch mal seine Lust und verschwindet in sein Zimmer oder holt etwas zum Spielen in die Küche und beschäftigt sich anderweitig, doch meistens hilft er mit Begeisterung.

 

Eine Sache sollte jedoch erwähnt sein. Wer sich dazu entschließt, sein (kleines) Kind auch beim Kochen und Backen miteinzubeziehen, muss davon ausgehen, dass viele Zutaten nebendran landen, es eine mega Sauerei geben wird und man hin und wieder mit klopfendem Herzen eingreifen muss, wenn der Sprössling kurz mal beschließt, die Regeln außer Acht zu lassen und eine Dummheit zu begehen plant. Nonstop ein wachsames Auge auf das Kind zu haben, ist absolute Grundvoraussetzung!

Wenn ihr aber alles absichert und eure Nerven aus Drahtseilen bestehen, dann steht einem lustigen Back-Event mit eurem Sprössling nichts mehr im Wege. Wie es bei uns so aussieht, zeige ich euch am Beispiel:

 

 Cake-Pops backen mit Babykeks

 

 

Für Babykeks ist mit Abstand das Allerbeste am Backen die Verköstigung der ersten fertigen Cake-Pops.

Das kann ihm gar nicht schnell genug gehen 🙂

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

  • Nicht eine Sekunde das Kind unbeaufsichtigt lassen.
  • Heiße Geräte stets außerhalb der Reichweite des Kindes betreiben.
  • Backofen-Regel: Solange im Backofen Licht brennt, darf man ihn nicht berühren.
  • Keinen rohen Teig essen lassen – Salmonellen-Gefahr!
  • Nach jedem Backen gründlich die Hände waschen.
  • Am besten Rührschüssel mit Gummiboden kaufen, diese stehen stabiler!
  • Beim Öffnen des Backofens muss Babykeks stets die Küche verlassen und hinter unserem Schutzgitter warten! (Grundregel bei uns zu Hause)
  • Achtung! Gefahr durch heiße Backbleche. Immer außerhalb der Reichweite abstellen.
  • Immer vor Augen führen, dass die Feinmotorik der Kids mies ist und sie (meistens) nicht absichtlich ein unglaubliches Chaos verursachen 😉

 

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

    • Huhu Viv,
      ja die Backofen-Regel hat Babykeks schon sehr früh verstanden. Unser Ofen hat immer noch eine Weile das Licht an, bis er ein wenig „ausgekühlt“ ist und dann selbstständig abschaltet.
      Diese Regel halte ich für sehr wichtig.

      GLG Sabrina

  • Unsere Tochter ist inzwischen über 6 Jahre und es gab keinen einzigen Back- oder Koch-Unfall mit ihr… anscheinend hat es bei uns gereicht, ihr von den Gefahren zu erzählen… und natürlich haben wir auch immer gut aufgepasst.

    Zum Beispiel auch, als wir die rosa Muffins gebacken haben: http://www.bodehase.de/archiv/muffins-mal-anders-221.html

    Sie durfte dabei die Farben eintropfen lassen, die Kekse in die Krümelmonster stecken, die Muffin-Formen auseinander machen und aufstellen… einfach alles, was ein richtiger Küchengehilfe so machen darf und soll 😉

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