Am 13.10 war Omatag. Der Tag, an dem du der Wirtschaft ein wenig auf die Sprünge hilfst und deine Omi mit Blumen und anderen Geschenken eine richtig schöne Freude bereiten kannst. Ob man Oma-, -Mutter, -Weltfrauen, -Kinder und – „sonst was“ Tage gerne „feiert“ ist Geschmackssache.

 

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Ich persönlich muss gestehen, dass ich 2013 zum ersten Mal überhaupt vom „Omatag“ gehört habe und das auch nur, weil ein großes Blumengeschäft online die beträchtliche Werbetrommelt gerührt hat. Selbstverständlich  helfe ich gerne dabei mit, wunderbare Blumensträuße zu verschenken, oder eben in meinem Fall zu verlosen, aber irgendwie war der Tag dennoch „seltsam“.

Da erfahre ich von dieser „Feierlichkeit“ doch genau in dem ersten Jahr überhaupt, in dem ich zum ersten Mal keine Oma mehr in meinem Leben habe.

 

Babykeks kann sich da weitaus glücklicher schätzen. Er hat zwei liebevolle Omas und eine Uroma noch dazu. Er wird abgöttisch geliebt und weiß das mit seinen bald vier Jahren auch schon recht geschickt zu nutzen.

 

Leider war ihm ausgerechnet dann nicht nach malen und so gingen die Omis „Kunstwerktechnisch“ sogar leer aus. Vielleicht ändert sich das ja 2014. Allerdings wollte ich mein Söhnchen nicht dazu zwingen ein Bild zu malen oder Gratulationen auszusprechen, nur weil jemand beschlossen hat, dass der 13.Oktober dazu sehr geeignet wäre.

 

Keksilein hatte dazu keine Lust, was aber nicht bedeutet, dass er seine Omas nicht lieb hätte und da er aus dem Kindergarten Unmengen an kleinen, kunterbunten, kreativen Kunstwerken mit nach Hause bringt und dann stets penibel erklärt für wen welches Bild sei, denke ich, dass es genügend Liebesbeweise dieser Art für diese wichtigen Frauen im Leben meins Kindes gibt.

 

Liebe Omas da draußen. Ihr seid etwas ganz besonderes und vieles wäre im Leben euer Kinder und Enkel gar nicht möglich, wenn ihr nicht so toll wäret. Vielen herzlichen Dank dafür. Und lasst euch gesagt sein. Omatage sind wie Muttertage, im Grunde, sind sie 365 manchmal sogar 366 Tage im Jahr und jeder Einzelnen davon, wissen wir mit euch und dank euch sehr zu schätzen.

 

Babykeks hat sich übrigens sehr treffend darüber gewundert, wann denn dann Opatag sei. Traurigerweise wurde dafür noch kein Datum festgelegt, aber Opas sind doch einfach auch „männliche Omas“ und daher gelten diese Worte und Gedanken auch all den Opis da draußen, die ihre Enkel glücklich machen. Sohnemann hatte auch gleich die Idee, dass Opa keine Blumen braucht sondern wir ihm lieber Sekundenkleber schenken sollen… 😉

 

 

            

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Sabrina

... wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Mir ging es ganz genauso. Ich habe auch zum ersten Mal in diesem Jahr von dem Omatag gehört und mein erster Gedanke war: Wann wurde denn der erfunden? Hin und wieder geht ja schon mal etwas spurlos an einem vorbei, doch dass ich diesen Tag all die Jahre verschlafen haben soll, konnte ich mir einfach nicht vorstellen. Dein Babykeks kann sich wirklich glücklich schätzen, dass er so tolle Großeltern hat. Ich muss zugeben, dass ich richtig froh bin, dass mein Kleiner nicht weiß, dass es so etwas überhaupt gibt oder sie eigentlich fester Bestandteil einer Familie sind. Wir haben hier ein nicht so tolles Los gezogen. Die Großeltern des Kleinen wollen von ihm nichts wissen und haben ihn auch noch nie gesehen. Ich muss zugeben, dass ich den Tag, an dem er mich fragen wird, wo seine Oma ist, fürchte. Aus diesem Grund konnte ich mit dem Omatag nicht so viel Schönes verbinden.

    • Hi Dima,
      das ist natürlich sehr schade und traurig für deine Familie. Aber es gibt ja auch immer Gründe für „so etwas“… 🙁
      Ich sehe es auch so, dass man Dinge, die man nicht kennt, nicht so sehr vermisst. Schließlich wachsen viele Kinder ohne Großeltern auf und haben ein absolut erfülltes Leben.
      Wahrscheinlich strafen sich die Großeltern deines Kleinen damit selbst am meisten, so viele wunderbare Dinge zu verpassen.
      Mit dem Omatag ist es wohl so, wie mit dem Valentinstag. Wenn man keinen Valentin hat, dann feiert man ihn auch nicht… hat man keine Oma, dann eben auch nicht…
      Babykeks war zu Anfang ganz irritiert, als ich ihm sagte „Heute ist Omatag“, denn es war ein Tag an dem ich nicht arbeiten musste und er bei mir bleiben durfte. Er hat den Unterschied zwischen Omatag = Mama arbeitet und Omatag = wir sagen Danke zu Omi, noch immer nicht richtig verstanden 😉
      Mal sehen wann er den Unterschied begreift…
      Lieben Gruß
      Sabrina

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