Gestern war ich eine der acht Millionen Frauen in Deutschland, die Muttertag gefeiert haben. Muttertag ist für viele eine sehr gespaltene Sache. Meine eigenen Mama sagte uns Mädchen schon von klein auf, dass eigentlich jeder Tag Muttertag sein sollte und auf gewisse Art und Weise hat sie damit wohl Recht, doch dieser eine Tag im Jahr macht etwas ganz Besonderes aus dem Alltag des Mutterseins und darum mag ich den Muttertag sehr gerne.

Leider verlief der zweite Muttertag in meinem Leben nicht ganz so, wie ich es mir gewünscht hatte, und das liegt daran, dass ich krank bin. Mir fehlte schlicht und einfach die Kraft, mich so richtig zu freuen und mit meinem Söhnchen herumzutoben. Nur gut, dass es (hoffentlich) noch sehr viel mehr Muttertage in meinem Leben geben wird. Trotz Schnupfen-Nase und blassem Teint habe ich ein paar meiner schönen Momente heute für euch festgehalten.

Ich hoffe, ihr wurdet heute ebenfalls von euren Kindern verwöhnt, denn eines ist klar:

 

~Wir Mamis verdienen diesen besonderen Tag!~

 

Das Frühstück haben wir drei ganz gemütlich gemeinsam gerichtet

In aller Ruhe und langsamer als gewohnt habe ich dann zwei Muttertags-Karten gebastelt und meine allerersten Macarons vorbereitet. Beides hat super gut geklappt, mich jedoch ganz schön viel Kraft gekostet, sodass ich danach wieder brav ausruhen ging.

Meine Mama kam für einen kurzen Besuch vorbei und brachte selbstgemachten Erdbeerkuchen und Blumen für mich mit. Es fühlt sich schön an,von der eigenen Mutter zum Muttertag gratuliert zu bekommen.

 

Nach Babykeks kurzem Mittagsschlaf spielten wir „Insel“. Er mag dieses Spiel sehr gerne und mir kam es wie gerufen, denn so „schwach“, wie ich mich fühlte, gibt es nichts Besseres, als gemütlich auf dem Sitzsack (die Insel) zu liegen und mein Söhnchen spielerisch zu warnen, dass gleich ein Hai kommt, und er dann wie der Blitz von seinem Spiel aufspringt und zu mir auf die Insel hüpft.  Heute hatte er sogar ein Boot (Karton), das ihn rettete, wenn die Insel zu weit weg war. Dabei singe ich eigentlich immer das Lied von den kleinen Fischen und dem Hai, aber heute übernahm Babykeks diesen Part, weil Mamas Stimme „nicht so schön“ ist wie sonst…

Noch ist mein Söhnchen zu klein, um mir Geschenke zu basteln bzw. der Papa nicht Bastel-Fan genug, um etwas anzuleiten, dennoch habe ich mich umso mehr gefreut, wenn mein Kleiner heute sagte, dass er mich lieb hat. In letzter Zeit tut er dies öfter mal von sich aus und ich genieße es so sehr, wenn er seine kleinen Arme fast schon schmerzhaft um mich schlingt und mir einen dicken Kuss auf die Backe drückt.

Um mich besser ausruhen zu können, sind mein Liebster und Babykeks am Abend dann noch zu meinen Schwiegereltern gegangen und ich habe mich wieder mit dem Laptop ins Bett gelegt. Obgleich mir die Ruhe gut tut, vermisse ich die Beiden heute irgendwie mehr als sonst…

Ich bin schon sehr gespannt, wie mein dritter Muttertag ablaufen wird.

                  

Über die Autorin alle Artikel der Autorin anschauen

Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

Verfasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die erforderlichen Felder sind mit einem * markiert.