Tagebuchbloggen liest man ja eher seltener auf dem Babykeks-Blog, aber von dieser Chaos-Woche muss ich dir einfach erzählen. Es war wirklich alles dabei – von genial bis ich gebe auf!

Begonnen hat die Woche grandios mit einer heftigen Lebensmittelvergiftung. Ich habe eine komplette Nacht im Bad verbracht und war ganze zwei Tage außer Gefecht gesetzt. Ich sage nur: Gut das es die Großeltern gibt.

 

Selbstständig und krank geht eigentlich gar nicht

Meinen Unterricht musste ich diese Tage natürlich absagen und an dem Tag, an dem ich mich wieder getraut habe, hat man mir erschreckend häufig gesagt, ich wäre sehr blass und ob ich nicht lieber sitzen möchte. Und das als Tanzpädagogin – ich muss ja ein Bild abgegeben haben…

Dennoch habe ich es überstanden und fühlte mich ab Donnerstag einigermaßen wiederhergestellt. Aber du kannst dir vorstellen, dass solche Ausfall-Tage, gerade für Selbstständige eine mittelschwere Katastrophe darstellen, denn liegengebliebene Arbeiten werden nicht von Kollegen (da es die nicht gibt) mitgestemmt, das schlechte Gewissen den Kursteilnehmern gegenüber ist enorm und der Tag hat ja im allgemeinen viel zu wenig Stunden und dann muss ich diese knapp bemessene Zeit auch noch mit Aufarbeitungen belasten. Ich kann dir sagen – ich wollte einfach nur ins Bett.

 

Die Kinder wurden verwöhnt

Die Jungs haben das alles recht gut weggesteckt und es sichtlich genossen, wie sehr sie von den Omis verwöhnt worden sind. Ach, und hatte ich Murphy erwähnt? Murphy hat nämlich dafür gesorgt, dass der Liebste natürlich ausgerechnet in dieser sagenhaft üblen Woche geschäftlich unterwegs gewesen war.

Der Wochenabschuss versprach jedoch richtig gut zu werden. Seit Monaten stand nämlich das „Mädels-Treffen“ an. Alle meine Mama-Freundinnen waren mit an Bord ( OHNE KIDS). Der Plan sah vor, dass wir gemeinsam Essen gehen, dann ins Theater, dann in die Bar und dann erst nach Hause und inbrünstig hoffen, dass der Mann morgens Erbarmen hat und einen schlafen lässt bzw. die Kids evtl. vielleicht sogar bis sieben „Durchschlafen“.

 

Ladys wir gehen ins Theater

Noch eine Stunde bevor ich abgeholt wurde, war mir übel. Ich rang mit mir, ob es eine gute Idee sein würde auszugehen in meinem Zustand. Aber weil ich mir diesen einen tollen Abend im Jahr keinesfalls entgehen lassen wollte, legte ich eine extra Schicht Makeup auf, machte mich hübsch und saß kurz darauf, frierend im Auto und versuchte mich auf das Kommende zu freuen. Fortuna hatte Nachsicht mit mir und nachdem ich etwas gegessen hatte, dass mein Magen wohl akzeptierte, fühlte ich mich besser und freute mich riesig, in dieser lustigen Runde zu sitzen.

Das Theaterstück war in Mundart und absolut unterhaltsam.  Ich vergaß völlig, dass ich eigentlich ein wenig zittrig war und genoss die Vorführung. Im Anschluss ging es nochmals in eine Bar.

 

Nostalgie pur & überraschende Erkenntnis

Die Bar unserer Wahl war mir aus meiner Jugend und Vor-Kinder-Jahren sehr bekannt. Quasi meine Stammkneipe. Das Ambiente war noch immer toll und ich fühlte mich sofort heimisch, aber irgendwas war anders. Es dauert ein wenig bis ich bemerkte was es war. Es war Samstagabend und es gab freie Tische!!! Sowas hätte es vor 10 Jahren nicht gegeben, da kämpfte man inbrünstig mit unehrenhaften Mitteln um jeden Tisch.

Was auch neu war, war die Tatsache, dass wir Ladys, fast alle alkoholfreie Cocktails tranken. Gut, nach einer Lebensmittelvergiftung ist selbst dies nicht ganz ohne, aber dennoch. Sind wir etwas gealtert?

Ich habe den Abend sehr genossen, trotz Müdigkeit, Nachwehen und der penetranten Befürchtung eventuell um 6 Uhr geweckt zu werden. Ich war um 2 im Bett und der Liebste machte doch tatsächlich Frühstück und lies mich „ausschlafen“. Es war super sag ich dir!

 

 

Was für eine Woche

Nach einem Gespräch mit meinem Mann kamen wir zu dem Schluss, dass „die Jugend“ von heute wohl nicht mehr so häufig ausgeht und feiert, wie wir es damals taten. Da wird lieber zu Hause geblieben, denn da gibt es WLAN und einen gefüllten Kühlschrank… zumindest nach den Aussagen diverser uns bekannter Schüler im fraglichen Alterszeitraum.

Der Sonntag war nicht zum Chillen da, sondern wurde von uns genutzt, um endlich die Akustik-Paneele für die Tanzschule fertigzustellen. Keine Macht dem Schall! Mein derzeitiges Motto 😉

 

Die Woche war anstrengend, erschöpfend und hatte ganz wunderbare Momente und auch Erfolgserlebnisse. Dennoch muss ich sie in naher Zukunft nicht unbedingt wiederholen… du verstehst.

 

Schock am Sonntag

Ach und um die Woche abzurunden, erhielt ich am späten Sonntag-Abend die schockierte Mitteilung einer lieben Freundin, dass auf meinem Blog „heftige Dinge“ vor sich gehen. Babykeks war nach acht Jahren das erste Mal gehakt worden und ich kann dir sagen; Der Liebste und ich hatten einiges zu tun, um Schaden abzuwenden und alles wieder flott zu kriegen.

Jetzt sei doch bitte so nett und drück mir fest die Daumen, dass die kommenden Wochen unglaublich viel besser verlaufen werden. Für ein paar liebe Worte wäre ich dir auch sehr dankbar… Wünsche dir absolut aufrichtig eine wirklich schöne und stressfreie Woche.

Heute ein kleiner Knicks (Energiesparenderweise) und dann ab in die Kulisse

Sabrina

 

 

 

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Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  • Liebe Sabrina,
    ach du meine Güte, was für eine Woche! ! Hoffentlich gehts dir wieder gut und dein Magen spielt wieder mit! Kopf hoch, es kann nur besser werden. Ein Glück, dass du wenigstens mit deinen Freundinnen ausgehen konntest! Gott sei Dank hat sich Murphy murrend vom Acker gemacht:-) Alles Liebe von Bibi 😉

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