Die Endverlosung der Eltern-Kind-Parade steht vor der Tür und somit auch mein letzter  Artikel in der „wöchentlichen“ Form. Ich muss gestehen, dass meine Kreativität derzeit unter vielen Pflichten und Aufgaben verschüttet wurde, ich jedoch  bereits mit der Schaufel am Werk bin, diese wieder ans Tageslicht zu befördern. Aus diesem Grund habe ich nichts gebastelt, sondern mich entschieden, ganz nach Blog-Manier euch mit Worten zu beglücken 😉

Hin und wieder ein schönes Rätsel, damit der Kopf wach bleibt, ist ganz okay, aber eigentlich bin ich absolut kein Rätsel-Fan. Seit es Babykeks gibt, rätsle ich des Öfteren, wann wohl ein übler Schub vorbei ist oder er vielleicht von sich aus zur Toilette gehen wird. Doch am allermeisten rätsle ich über fremde Menschen, die Eltern-Kind-Parkplätze (kinderlos ) zuparken, ihre Hunde in Sandkästen machen lassen oder mit irre lauter Musik oder sogar hupend an einem Kinderwagen vorbeirasen… Ihr seht, mit Rätsel verbinde ich nicht allzu viel Positives.

 

Richtig positiv sind meines Erachtens jedoch Rituale. Sie geben Babykeks Stabilität und Sicherheit in einer Welt, die sich sozusagen täglich für ihn verändert. Ohne Zeitgefühl  sind für Kinder die festgefahrenen Abläufe in ihrem Leben der einzige Anhaltspunkt. Und alles, auf das man sich verlassen kann, fühlt sich sicher und gut an. Es gibt so viele unterschiedliche Rituale in Babykeks‘ Leben. Die Klassiker wie: Gute-Nacht-Geschichte, Zähneputzen,  ein bestimmtes Lied zu bestimmten Ereignissen etc.  Aber die liebsten Rituale sind mir seine drei schmatzenden Gute-Nacht-Küsse, seine täglichen Fragen, was genau wir denn nun machen werden an diesem Tag, und derartige Kleinigkeiten, die sich irgendwann plötzlich in unseren Alltag eingeschlichen hatten und zu einem liebgewonnen Ritual wurden.  Ich weiß es sehr zu schätzen, wenn ein Ritual sich von alleine entwickelt hat und Babykeks genauso sehr gefällt wie uns Eltern. „Erzwungene“ Rituale, die aus Pflichtbewusstsein durchgeführt werden, sind einfach nichts für uns.

 

Regeln fühlen sich für Babykeks sicherlich oftmals erzwungen an. Dennoch sind es gerade Regeln, die ein gutes Zusammenleben ermöglichen. Ich lege großen Wert darauf, dass Babykeks sich „benimmt“. Selbstverständlich muss ich bei meinem zweijährigen altersgemäße Abstriche ziehen, aber trotzdem wird im Treppenhaus nicht geschrien, generell nicht gespukt wie die großen Kinder auf dem Spielplatz und am Straßenrand muss er IMMER stehen bleiben, ganz gleich ob ein Auto kommt oder nicht. Regeln können schützen, und solange wir Eltern die Regeln „vernünftig“ halten, werden sie zumeist auch von unseren Kids angenommen.

 

Babykeks hat mit seinen zweieinhalb Jahren schon ein recht gutes Gespür dafür entwickelt, was ihm gut tut und wann er besser auf Mama und Papa hören sollte, um sich vor Schaden zu bewahren. Zwar lernte er Vieles auf die „schmerzhafte/harte“ Tour, wie es eben zur Entwicklung dazugehört, doch ich sehe ihm richtig an, dass er hin und wieder seine Impulsivität tatsächlich ein wenig zügelt und die Situation (soweit es ihm mglich ist) abschätzt.

Die testmama hat mit ihrem Finale drei wichtige Dinge angesprochen, die es sicherlich in jeder Familie gibt: Rätsel, Regeln und Rituale.

Zum Schluss gebe ich euch ein sehr einfaches Rätsel auf – ja, ihr habt richtig gelesen – ICH und ein Rätsel. Aber schließlich möchte ich kein Spielverderber sein… Wer hin und wieder bei mir liest, kommt sicherlich schnell auf die Lösung 😉

Wo (Raum) befindet sich Babykeks wohl auf diesem Foto und was wird dort gemacht?

Die Auflösung gibt es bald…

Bleibt uns treu…

Herzlichst

Sabrina & Babykeks

                        

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Sabrina

… wurde Anfang der 80iger Jahre in der schönen Pfalz geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Liebsten und ihren beiden Jungs (*2009 & *2014) wohnt.
Sie hat ihr Hobby Ballett zum Beruf gemacht und lebt als Tanzpädagogin ihre Leidenschaft.
Mit Leib und Seele ist Sabrina Bloggerin und nimmt ihre Leser gerne ein Stück mit auf ihrer Reise als Mutter, engagierte Freiberuflerin und ambitionierte Frau.

6 KommentareHinterlasse einen Kommentar

    • Na, na Maike,
      woher weißt du denn wie ein Herrenklo aussieht 😉
      Aber leider gaaaaanz falsch – wenn auch recht amüsant;)
      LG Sabrina

  • *schnipsend meld*
    Ich weiß es 🙂
    Regeln gehören einfach zum Familienleben dazu, da hast du vollkommen recht. Fiona muss auch an jeder Straße stehen bleiben, egal ob Auto oder kein Auto. Momentan klettert sie gerne verkehrtherum in ihren Autositz rein und will dann mit dem Gesicht entgegen der Fahrtrichtung fahren. Eigentlich weiß sie, dass das nicht geht, denn wenn ich frage, was passiert, wenn man sorum fährt, sagt sie wie aus der Pistole geschossen: „Dann kommt die Polizei!!!“ 😉

    • Hi Viv,
      das mit dem falsch herum im Autositz kenne ich ja soooo gut. Nervige Sache, wenn man rasch weg muss, aber vielleicht sollte ich das mit der Polizei mal bei Babykeks versuchen 😉
      Und das du bestimmt richtig liegst mit deiner *schnipsend meld* Idee, ist mir irgendwie auch klar *hihi*
      Auflösung kommt bald 🙂
      Herzlichst Sabrina

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